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GSC 08
GSC 08 und Unternehmensgruppe Bruns nehmen Stellung zu Vorwürfen von Ex-Trainer Goran Barjaktarevic: „Vertraulichkeit“ nicht gewahrt
Mit zwei schriftlichen Stellungnahmen haben am Sonntag der Goslarer SC 08 und die Unternehmensgruppe Bruns auf die massiven Anwürfe von Ex-Trainer Goran Barjaktarevic in einem Interview mit dem Online-Portal transfermarkt.de reagiert.
Stephan Leutloff, 2. Vorsitzender des Vereins, verweist unter anderem darauf, dass Barjaktarevic zu keiner Zeit Angestellter des GSC 08 und auch nicht Mitglied im Verein gewesen sei. Von seinem Amt als Trainer sei er am 13. Januar 2010 fristlos entbunden worden.
„Absurditäten“
Leutloff weiter: „Der GSC wird sich an die von Herrn Barjaktarevic erbetene (!) und vereinbarte Vertraulichkeit aus der fristlosen Beendigung des Dienstverhältnisses halten und auch in Zukunft zu diesem Thema keine Statements mehr abgeben.“ Der Verein sehe sich auch nicht, wie in der GZ kommentiert, einer Zerreißprobe ausgesetzt, „nur weil ein früherer Trainer Absurditäten verbreitet.“
Bruns verweist in seiner ebenfalls per Fax verschickten Stellungnahme darauf, dass „Herr G. Barjaktarevic in unserer Unternehmensgruppe seit März 2007 angestellt“ war. Sein „persönliches Verhalten“ habe im Januar dazu geführt, „eine fristlose Kündigung mit sofortiger Beurlaubung auszusprechen“. Barjaktarevic habe sich Vertraulichkeit erbeten, „hält sich offensichtlich aber nicht an die Vereinbarung“.
Weiter heißt es: „Wir nehmen trotz der Vereinbarung seine Behauptungen zur Kenntnis. Grundsätzlich werden wir zu seinen Possen keine öffentlichen Erklärungen abgeben.“ Rechtliche Schritte blieben vorbehalten.
„Herr Barjaktarevic ist offenbar gekränkt und will sowohl dem GSC 08 als auch der Stadt Goslar Schaden zufügen“, schreibt Bruns weiter. Sein Verhalten sei eine „klassische Empfehlung für jeden eventuellen neuen Arbeitgeber“.
Strafanzeige gestellt
Der 41-jährige Barjaktarevic hatte in dem zehn Druckseiten langen Interview unter anderem Mobbingvorwürfe erhoben, zudem sei ihm vom „Geschäftsleiter“ unterstellt worden, dass er 20.000 Euro unterschlagen habe. Der Fußballlehrer hat deswegen Strafanzeige bei der Polizei Goslar gestellt. Der Verein hat ihm inzwischen Hausverbot ausgesprochen.
Kommentare
Die Kommentare geben nicht die Meinung der Zeitung wieder. Sie sind Einzelmeinungen der Leser, keine repräsentative Auswahl.
Kein konkretes Wort zu den sehr konkreten Vorwürfen des Ex-Trainers (versuchte Spielerbestechung, Mobbing, Unterschlagungsvorwürfe), stattdessen pauschale verbale Floskeln. Die Luft für die Verantwortlichen wird dünn.
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Billige Polemik von den Herren,sonst nichts.Und das sie sich nicht äußern wollen,das sagt einiges aus.
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hier kann man nur sagen, die Sponsoren passen nicht zu diesem Verein. Man sollte einen totalen Neuanfang machen, auch mit dem Ziel, höherklassig zu spielen. Noch 1962 spiele der GSC in der zweithöchsten deutschen Spielklasse, der Amateuroberlige. Am 05.08.1962 spiele der GSC bei Union Salzgitter in der Amateuroberliga und gewann mit 4 : 0. Sicher wurden auch damals schon Prämien gezahlt. Aber es gab keine Sponsoren, die den Spielern die "Pistole auf die Brust" gesetzt haben. Ein Hans-Wilhelm Losmann hätte sich das nicht gefallen gelassen. Daher mein ungefragter Rat, Jungs, spielt Fußball, wenn es euch Freude macht. Wenn ihr gute Leistungen bringt, zahlt sich das schon irgendwann aus. Hört nicht auf die angeblichen großen Geldgeber, die selber nie eine Sporthose getragen haben. Spielt ehrlichen Fußball, dann kommen die Zuschauer auch in Scharen. Auf einen Herrn B.... kann man verzichten, der denkt nur an seinen eigenen Profit
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Aus demMünsterland betrachtet hört sich das Ganze nicht gut an. Hier sind wohl Herrschaften am Wirken, die dem Verein im Nachhinein schaden wollen. Trainer B. hat vorzügliche Arbeit geleistet und den wenigsten Anteil am Abstieg des GSC; hier zeigen sich die Folgewirkungen eines Herrn Bruns und der Anderen. Schade, wenn es mit dem GSC weiter abwärts gehen würde. Ich kann mich noch als ehemaliger Spieler des GSC daran erinnern (Loßmann war damals Trainer) dass Vieles anders war und zwar anscheinend besser als heute. Ich kann dem Harzer63 als ehemaliger Harzer nur beipflichten.
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