GSC 08

Massive Vorwürfe von Ex-Trainer Goran Barjaktarevic gegen den GSC 08

25.06.2010
Von Björn Gabel

Massive Vorwürfe von Ex-Trainer Goran Barjaktarevic gegen den GSC 08

Unter der Unterschrift „Ich schlag zurück, aber nur mit der Wahrheit“ hat Goran Barjaktarevic, Ex-Trainer des Fußball-Oberligisten Goslarer SC 08, am Freitag massive Anschuldigungen gegen den Verein erhoben. Ausgesucht hat er sich dazu das Internetportal transfermarkt.de, eines der meistgelesenen in Deutschland.

Der 41-Jährige äußert in einem ausführlichen Interview unter anderem schwere Vorwürfe gegen Hauptsponsor Folkert Bruns. Er bestreitet dabei einen Rachefeldzug: „Ich trete nicht nach“, sagt Barjaktarevic, und fügt an: „Für alles, was ich sage, habe ich Beweise und Zeugen.“ Die GZ dokumentiert einige Passagen des Interviews.

„Spieler beschimpft“

Auf die Frage, ob Spieler des GSC ein „unmoralisches Angebot“ bekommen hätten, sagt Barjaktarevic: „Als wir noch in der Oberliga höchst erfolgreich waren, haben mich sechs Spieler um ein Gespräch gebeten. Dabei haben sie mir mitgeteilt, dass sie vom Hauptsponsor eine Prämie angeboten bekommen haben, um Gegentore nicht zu verhindern oder Eigentore zu machen. Daraufhin habe ich die Spieler gebeten, nicht weiter darüber zu sprechen und das als einen geschmacklosen Scherz anzusehen.“

Barjaktarevic erhebt zudem Vorwürfe gegen die Menschenführung im Verein: „Von den Verantwortlichen beim GSC sind Aussagen gefallen wie: ‚Warum soll ich dafür bezahlen, dass 20 Idioten einem Ball hinterher laufen?‘ Die Spieler ... wurden von der VIP-Tribüne aufs Übelste beschimpft, vor ihren Familien, Fans und der Presse.“ Spieler, die nach seiner Entlassung mit ihm Kontakt gehalten hätten, seien auf „übelste Art gemobbt“ worden, „bis zur Kündigung“.

Zudem berichtet der DFB-Fußballlehrer, dass der „jetzige Geschäftsleiter vom GSC“ einem Bekannten von Barjaktarevic bei dessen Besuch der Partie gegen Babelsberg gesagt habe: „Was hat er im Stadion zu suchen? Meint, dass er Mourinho ist? Er lässt sich hier von den Fans feiern und hat den Verein um 20.000 Euro betrogen.“

„Totaler Unsinn“

Bei solchen Aussagen handele es sich um „Ruf- und Berufsmord“. Er habe daher „dem Herren und einem weiteren ‚GSC-Finanzexperten‘ der besonderen Art eine Strafanzeige wegen übler Nachrede bei der Polizei Goslar verpasst“. Nun sei die Staatsanwaltschaft Braunschweig am Zuge, der GSC habe ihm inzwischen Hausverbot erteilt.

Bruns kündigte in einer ersten Reaktion an, gegen das Interview, dessen genauen Inhalt er zunächst nicht kannte, am Montag eine einstweilige Verfügung erwirken zu wollen. Außerdem werde der Verein weitere rechtliche Schritt gegen Barjaktarevic einleiten. „Wir werden die besten Anwälte einschalten, und dann werden wir mal sehen, wer Recht hat.“ Wer Barjaktarevics Aussagen lese, „der kann jetzt verstehen, wieso wir Goran fristlos entlassen haben. Er erzählt totalen Unsinn.“

Dem GSC droht derweil weiteres Ungemach. Die Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VdV) berichtet auf ihrer Internetseite, dass sie derzeit zahlreiche Regionalliga-Profis vertritt, die, so heißt es, „teilweise seit vielen Monaten kein Geld mehr von ihren Klubs bekommen haben. Betroffen sind insbesondere Spieler aus Bonn, Goslar und Bamberg.“

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Kommentare

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Haehnchen schrieb am 25.06.2010 21:01

Es war eine Frage der Zeit,bis sich Goran zu Wort meldet.Ich habe KEINE Kontakte zu Ihm,hab es aber bewundert,wie er aus nichts eine Mannschaft in GS formte,die zu vielem bereit war.Und habe gehofft,dass mit dem "Hype" im Kreis mehr bewegt werden könnte und vllt. dem gsc seinem Image einen Schub in die richtige Richtung geben könnte.Nach all den Berichterstattungen der letzten Tage,würde es mich wundern,wenn der gsc in der jetzigen klasse bestand hätte.Soweit ich informiert bin steht die Jahreshauptversammlung ja noch an.Da fragt sich,was einem lieber is.........bisher weder fisch noch fleisch....

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Haehnchen schrieb am 25.06.2010 21:31

...und der Fisch fängt am Kopfe an zu stinken....

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exkalibur schrieb am 25.06.2010 21:43

Soll sich unser Sonnenkönig doch die besten Anwälte dieser Welt suchen. Eines ist klar: Die Goslarer haben sich schon längst ihr eigenes Urteil über ihn gebildet und daran läßt sich nicht mehr rütteln.

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Haehnchen schrieb am 25.06.2010 21:57

Die einzige Möglichkeit diesen Verein noch einmal zu "pushen" bliebe durch "Tessner".Bleibt dies aus,wird der gsc in der Versenkung verschwinden.Caruso,u.s.w.......lassen sich nicht verarschen!!!!!!!

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Haehnchen schrieb am 25.06.2010 22:01

In der Hand haben es die Mitglieder.......

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Antiprovinzpolitiker schrieb am 25.06.2010 22:04

Wer die Wahrheit nicht weiss, der ist bloss ein Dummkopf. Aber wer sie weiss und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher. Gegen diese Weißheit können selbst die besten Anwälte nichts ausrichten.

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triftwegmafia schrieb am 25.06.2010 22:54

Jetzt redet Goran endlich Klartext! ...und dem Sonnenkönig geht der A.... auf Grundeis. Dieser Mensch ist eine Schande für unsere schöne Stadt, früher hätte man solche Lügenbarone und Blender geteert und gefedert. Der wird sich noch umgucken, der Herr Baulöwe. Es werden mehr Zeugen für die wahrheitsgemäßen Aussagen von Goran zur Verfügung stehen als diesem Suppen-Trulli lieb ist! Fegt Ihn weg den Triftweg Dreck! Vereinsmitglieder, laßt Euch nicht länger vorführen und wählt diesen " Ehrbaren Unternehmer " mitsamt seinen Angestellten, sprich Vorstands-Marionetten ab und jagd sie aus der Stadt!

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Trainer schrieb am 25.06.2010 23:34

Guten Abend,ich schäme mich für meinen strassenmitbewohner..dies hat die kaiserstadt goslar nicht verdient.herr bruns tun sie in zukunft nur dinge von denen sie wirklich etwas verstehen...auch wenn es ihnen schwer fällt diese ausfindig zu machen!als fussballtrainer und goslarer habe ich überhaupt kein verständniss für ihre aktivitäten!verschonen sie sie uns und genießen sie das leben in goslar!

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keadue schrieb am 26.06.2010 01:01

Die volle Wahrheit scheint endlich auf dem Tisch zu liegen. Dem Hauptsponsor ("Ich habe immer mit offenen Karten gespielt") und seinen Marionetten wird es schwer fallen, aus dieser Situation ungeschoren rauszukommen. Da helfen auch die besten Anwälte nichts. Der Tag der Abrechnung scheint nah. Man darf auf das Ergebnis gespannt sein.

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HarzerJung schrieb am 26.06.2010 01:17

Die besten Anwälte? Na, da scheint sich einer seiner Sache aber nicht sehr sicher zu sein, wenn es die besten Anwälte richten müssen!!!Paragraphendreher genannt.......

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Hacke schrieb am 26.06.2010 01:46

.....ich interessiere mich nicht sonderlich für den gsc - lese nur montags die ergebnisse und finde es respektabel was in den letzten jahren passiert ist. als neutraler leser muss ich feststellen das in den letzten - sagen wir 10 monaten - ja wohl so ziemlich alles aus dem ruder gelaufen sein muss. vieles was unverständlich erschien bekommt nun so langsam konturen und dabei fällt immer und immer wieder ein name: BRUNS...... eigentlich kennt man solches machtgehabe ja nur aus höheren spielklassen, aber hier scheint es ja wirklich zuzugehen wie auf schalke in den schlimmsten jahren......... traurig das ein einziger mann hier alles in schutt und asche legt was über jahrzehnte mühsam aufgebaut wurde - und das in relativ kurzer zeit. dabei fällt mir auf: kann es sein das herr bruns und herr binnewies irgendwie miteinander verwandt sind???? - ein schelm der böses dabei denkt. ich kann nur an alle mitglieder appelieren dem spuk so schnell als möglich ein ende zu setzen........

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harzfreund schrieb am 26.06.2010 06:09

Nach dem Interview habe ich Respekt vor Barjaktarevic. Wenn er das alles belegen kann, was dort angedeutet wird, muss Herr B. doch endlich mal persönliche Konsequenzen ziehen. Solche Menschen machen den Fussball kaputt. Er umgibt sich mit abhängigen Stiefelküssern und lebt in seiner kleinen Scheinwelt.

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objektiv schrieb am 26.06.2010 08:44

Die Äußerung, "...wir werden die besten Anwälte einschalten...", kommt einem Schuldanerkenntnis gleich. Ich habs immer gesagt: Rummelboxer gehören einfach auf den Rummel! Der Mensch geht über Leichen, um sein Ego zu befriedigen!!!

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0 schrieb am 26.06.2010 11:41

ich habe das ganze Interview des Ex Trainer des GSC gelesen. Wenn alles tatsächlich so stimmen sollte, wird es Zeit, das ein "eiserner Besen" beim GSC eingesetzt werden muss. Es ist sehr schade, das die Vereinsmitglieder unter solchen Machenschaften einiger Sponsoren leiden müssen. Ich war immer gerne gast bei Spielen des GSC. Die Mannschaft kann nichts dafür, das es mit dem Verbleib in der Regionalliga nicht geklappt hat. Ich kann aber auch verstehen, das es keinen Spaß macht, Fußball zu spielen, wenn ein Sponsor, der nie in seinem Leben eine Turnhose und Fußballstiefel an hatte, das große Wort führt. Schon bei seiner Tätigkeit beim Junior Werk tat sich Herr Bruns als der absolute Alleskönner hervor. Er machte viel Wind, ohne die nötigen Segel zu haben. Ich bin mir aber sicher, wenn all diese "Sprücheklpfer" verschwunden sind, geht es wieder aufwärts mit dem GSC. Ich bin mir sicher, das die Spieler willig sind. Dem Verein wünsche ich aber alles Gute.

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exkalibur schrieb am 26.06.2010 12:16

Mal eine Frage in die Runde: Mir ist aufgefallen das der GSC eine neue Website hat. Interessanterweise fehlt das allseits beliebte Forum, wo sich die Fans bislang austauschen konnten. Ein Schelm wer böses vermutet, aber ich nehme mal an, der Sonnenkönig hat keine negative Presse gewünscht und da ist freie Meinungsäußerung in einem Internetforum natürlich reichlich unpassend. Einfach nur traurig, was mit dem GSC passiert ist.

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6ooglefr3ak schrieb am 26.06.2010 21:08

Wenn die Gegenseite eine einstweilige Verfügung anstrebt, muss Sie wohl etwas zu verbergen haben ?!!

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mb schrieb am 27.06.2010 12:01

Im Internet seinen Unmut äußern über Dinge, die man mehr oder weniger nur aus der Ferne und der Zeitung kennt, ist die eine Sache. Aber die Freunde und Mitglieder des GSC müssen Acht geben, dass auf der anstehenden JHV die Weichen wieder richtig gestellt werden. Alle Verantwortlichen wurden letzten Endes auch irgendwann einmal gewählt und man hat es im Verein zugelassen, dass es soweit gekommen ist. Am 01.07. erwartet der GSC zur Stadioneinweihung die 1. Mannschaft aus BS. Eine gute Gelegenheit Flagge zu zeigen, dass es noch eine Vielzahl von Menschen gibt, die nicht nur über den Untergang des Vereins reden, sondern wirklich zum Verein stehen und auch bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Erst wenn sich diese Kraft entwickelt, hat der Verein eine Chance, sich gegen die momentane Übermacht eines Hr. Bruns und seiner Marionetten zur Wehr zu setzen. Wie heißt es so schön:" Entscheidend ist, was auf dem Platz passiert!" oder anders "Wir sind das Volk (der Verein)!"

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Nachdenker schrieb am 28.06.2010 11:04

Wer Herrn Bruns kennt, weiß auch, was für ein Schaumschläger er ist. Er führt eben immer gerne das große Wort und glaubt, er kann sich alles erlauben. Leider wird hier die gute Arbeit eines mehr als beliebten Trainers mit dem autoritären Gehabe eines Herrschers zunichte gemacht. Für den GSC kann es nur ein Zukunft geben: Weg von Bruns uns seine installierten Lakaien. Nur wenn sich die Mitglieder klar gegen diese "Manschaft" ausspricht, wird der GSC eine Überlebenschance haben.

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0 schrieb am 28.06.2010 14:13

wer ist dieser Herr Bruns eigentlich??? Welche sportlichen Erfolge kann er aufweisen???? absolut nichts. Er hat zwar viel Geld, woher auch immer, aber vom Sport und Vereinsführung hat es soviel Ahnung, wie eine Katze vom Unterwasserfußball. Es gibt nur noch einen Weg, verzichtet auf die Gelder dieses Herrn und beginnt vernünftig, notfalls auch eine Klasse tiefer, Fußball zu spielen. Dieser Herr Bruns wird nie soviel Geld haben um es einem Herrn Hopp (Hoffenheim) nach zu machen. Er wirde immer der kleine Sponsor mit großen Ansprüchen bleiben. In ca. 5 Jahren spricht niemand mehr von einem Herrn Bruns. Jerder wird fragen, wer war denn das. Dieser Name ist vergänglich. Er wird sich hier in Goslar nie ein Denkmal setzen können. Er ist eben eine unbedeutende und ungeliebte Person Goslars

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