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GSC 08
Neue Hiobsbotschaft für den GSC
Ohne Alexander Scheinpflug wird der GSC 08 am Sonntag um 13.30 Uhr das zweite Auswärtsspiel des Jahres in Chemnitz bestreiten müssen. Beim Abwehrspieler, der schon in Hamburg wegen seiner fünften Gelben Karte fehlte, ist jetzt ein Kreuzbandriss diagnostiziert worden.
„Das ist richtig tragisch. Er war eigentlich gesetzt“, sagte Trainer Manfred Wölpper am Freitag. Der Innenverteidiger war beim Testspiel gegen Lok Leipzig verletzt ausgeschieden, und nachdem es zunächst nicht so schlimm ausgesehen hatte, kam jetzt die niederschmetternde Diagnose.
Bereits am Montag wird er operiert, nach Benjamin Doll bereits der zweite GSC-Spieler, der sich im Lauf der Saison diese langwierige Verletzung zugezogen hat.
So ist Wölpper gezwungen, die Viererkette erneut umzubauen, zumal auch Kapitän Michél Kniat angeschlagen ist. Ein Band im Knöchel ist angerissen. Er wird sich am Samstag beim Abschlusstraining noch einmal einem Test unterziehen, um möglicherweise doch mit einem dicken Tapeverband in Chemnitz auflaufen zu können.
Sonst wird im Wesentlichen die Elf der vergangenen Wochen erste Wahl sein, da Necati Uluisik erst seit zwei Tagen wieder im Training steht und Boris Fischer nach drei Tagen Training wieder über Schmerzen im Rücken klagte. Er wird aber wohl auf der Bank sitzen, um das U 23-Kontingent, das nach Scheinpflugs Ausfall weiter geschmälert ist, auf dem Spielberichtsbogen vorweisen zu können.
Positiv war immerhin, dass seit Dienstag, wenn auch noch eingeschränkt, Training im Freien möglich ist. So steht am Samstag noch eine taktische Einheit und das Einstellen auf Standards auf dem Programm, um möglichst gut gerüstet in die Aufgabe gegen einen Gegner zu gehen, gegen den die Goslarer bei der 0:2-Niederlage im Hinspiel absolut chancenlos waren. „Wir haben nichts zu verlieren“, sagt der Trainer, „aber wir müssen natürlich noch wesentlich mehr als zuletzt investieren, und ein Rad muss ins andere greifen, um eine Chance zu haben.“
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