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GSC 08
GSC 1:2 gegen St. Pauli: Gefahr kommt nur bei Standards auf
Misslungener Einstand für Manfred Wölpper, den neuen Trainer des Goslarer SC 08: Beim FC St. Pauli II verlor das Schlusslicht der Fußball-Regionalliga am Sonntag mit 1:2 (0:2), wodurch der Klassenerhalt mehr und mehr zur mission impossible wird.
Wenn auch die Niederlage durch zwei Elfmetertore, darunter einen zweifelhaften Handelfmeter, zustande kam, so ging sie unter dem Strich doch in Ordnung. Zu limitiert waren die Aktionen der Gäste, so frei von jeglichen Überraschungen, dass aus dem Spiel heraus praktisch nichts lief. Steve Ridder bekam das Geschehen nicht in den Griff, Ersatz waren viel langer Hafer und etliche Fehlpässe.
Dass der Anschlusstreffer trotz einer Steigerung nach der Pause durch einen Kopfballtreffer des besten GSCers, Michél Kniat, nach Freistoß von Peter Endres fiel, war bezeichnend. Allerdings war auch die Ausbeute bei den Standards viel zu gering. Ein halbes Dutzend Eckbälle und eine Unzahl Freistöße aus relativ gefährlicher Position, die aus mehr Mut, mehr Einzelaktionen und effektiverer Zweikampfführung entstanden, verpufften.
Auch in der ersten Halbzeit resultierte die einzige echte Chance des GSC aus einem Freistoß, 17 Meter, Mitte des Tores – Ridder verfehlte um Zentimeter. Vier Minuten später springt auf der Gegenseite Endres der Ball nach einer Flanke an die Hand. Nach unnatürlicher Handbewegung sieht das nicht aus, für den Schiedsrichter indes schon. Sieben Minuten später ist dann das Unglück komplett. Ein Steilpass über Halblinks, GSC-Keeper Lars Möhlenbrock, nach der lange Pause zunächst mit dem ein oder anderen Problem beim Timing, kommt viel zu spät und mäht Pierre Becken im Strafraum förmlich um. Ein tausendprozentiger Elfer.
Das war der Lohn für das zunächst wesentlich gefälligere Spiel der Hamburger, vor allem über ihre linke Seite. Auch nach der Pause lagen die klareren Chancen auf Seiten der Gastgeber. Aber Möhlenbrock glänzte aus kurzer Entfernung gegen Nils Pichinot (59.), und in der 73. Minute rettete Kniat für seinen bereits geschlagenen Keeper nach dem Schuss von Becken auf der Linie.
Auf der Gegenseite hatte der neue Kapitän in der Schlussphase noch eine gute Kopfballchance und tauchte nach einem Steilpass erneut gefährlich vor dem St. Pauli-Tor auf. Das macht die Leistung der Offensivabteilung deutlich.
Gedruckte GZ: Was GSC-Trainer Manfred Wölpper zu seiner Premiere sagt.
FC St. Pauli II: Schenk – Biermann, Hinzmann, Theißen, Kalla, Daube, Toksöz, Bourgault, Pichinot (74. Laban), Filipovic (65. Winkel), Becken
Goslarer SC 08: Möhlenbrock – Wilking (46. Halstenberg), Kniat, Vranic, Endres (81. Lipke), Lukac, Ridder, Szweda, Maaßen (46. Dähling), Karabulut, Podol- czak
Tore: 1:0 (28.) Toksöz/Handelfmeter, 2:0 (33.) Daube/Foulelfmeter, 2:1 (69.) Kniat
Schiedsrichter: Bornhöft (Bad Segeberg) brachte das zerfahrene Spiel problemlos über die Runden.
Zuschauer: 380
Gelbe Karten: Kalla – Lukac, Möhlenbrock, Podoloczak (3), Karabulut (3)
Beste Spieler: Becken, Kalla – Kniat
Kommentare
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Schade daß es nach der "Stabilisierungsleistung" zum Ende der Hinrunde nun mit einer Niederlage beginnt. Wobei es mich nicht überrascht. Gorans B. Abgang sowie die Art und Weise hat die Mannschaft noch nicht verkraftet. Der neue Trainer kann die Jungs nicht erreichen weil er a) vor dem GSC Engagement länger aus dem "Rennen" war und b) es immer gute Gründe gab daß ein Verein Ihn loswerden wollte (www.transfermarkt.de). Dies ist ein Abstiegstrainer und keiner der die Klasse halten kann. Weiterhin gibt es keine nennenswerte Neuverpflichtungen. Wie bitte schön sollen wir dann vernünftigen Fussball bei unserem GSC erwarten können. Es musste nicht so kommen aber Folkert B. schaut sich anscheinend lieber die Oberliga an. Danke für nichts Herr Bruns! Sollten Sie es widererwarten doch ernst meinen dann investieren Sie jetzt in die Mannschaft damit die Klasse gehalten werden kann. Die Investitionen in der Regio sind gerade noch so zu stemmen. Frustriertes "Kopf hoch" an alle GSCler
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