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Warum das Treten der Pedale so gesund ist
GZ-Serie zum Tag des Fahrrades – Dr. Thomas Peterson sagt: „Radfahren ist eine gute Sportart für Jedermann“
Von Julia Deshkin

Selbst begeisterter Pedaleur: Dr. Thomas Peterson tauscht das Auto oft gegen den Drahtesel ein und kommt mit dem Rad zur Arbeit. Foto: Deshkin
GOSLAR. Mit jeder Radtour trainiert man nicht nur Muskeln sondern auch Herz, Lunge und Kreislauf – Dr. Thomas Peterson, Unfallchirurg an den Asklepios-Harzkliniken in Goslar weiß über die Vorteile des Radsports nur zu gut Bescheid. Der Mediziner ist selbst begeisterter Radsportler, der sein Auto gerne stehen lässt.
„Es gibt wohl kaum eine schonendere Sportart, um sich fit zu halten“, erklärt der Mediziner. Anders als beim Laufen oder Tennisspielen gebe es beim Fahrradfahren keine sogenannte „Stop-and-Go-Bewegung“ (Go = Beschleunigen und Stop = abruptes Anhalten). Beim Radeln werden die Gelenke viel weniger und vor allem schonender beansprucht. „Die Scharnierbewegung „Beugen-Strecken“ ist sehr gut für das Kniegelenk“, sagt Peterson.
Beim Radfahren wird das Eigengewicht von den Gelenken auf den Sattel verlagert. „Die Belastung lässt sich daher einfach dosieren, sodass auch untrainierte Personen oder ältere Menschen jederzeit mit dem Radfahren anfangen können“, weiß der 54-Jährige. Durch das Radeln können sogar Kniebeschwerden vermindert werden. Sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern fördert gelegentliches Radfahren außerdem die Koordination und verbessert den Gleichgewichtssinn.
Doch nicht nur der Körper profitiert vom Radsport – Radeln ist auch Balsam für die Seele. „Bei gutem Wetter eine Tour unternehmen, die schöne Harz-Landschaft genießen, absteigen, wann und wo man will – was gibt es Schöneres“, schwärmt der Mediziner. Dass man dabei auch etwas Gutes für das Portemonnaie – weniger Tanken und nervige Parkplatzsuche – sowie die Umwelt tut, sind positive Nebeneffekte. Und weil der Unfallchirurg es genau so meint, wie er es sagt, fährt er seit Jahren mit dem Fahrrad zur Arbeit – natürlich nicht im Arztkittel.
„Egal, ob Profisportler oder Gelegenheitsfahrer, man sollte immer einen Helm und am besten noch entsprechende Kleidung tragen, denn ein Sturz ist die größte Gefahr, die einem beim Radfahren passieren kann“, rät Peterson.
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