Der Siegerentwurf zum Marktkirchenplatz

 

1. Preis: Entwurf der knerer und lang Architekten GmbH Dresden in Kooperation mit dem Büro r + b Dresden

Die Verfasserinnen, Dipl.-Ing. Eva Maria Lang und Dipl.-Ing. Anne Oberritter sowie Landschaftsarchitektin Sonja Rossa-Banthin, möchten dem Marktkirchenplatz mit einer ebenen Fläche aus Holzbohlen für Veranstaltungen jeder Art sowie einem teilweise unter die Erde gebauten Multifunktionsgebäude eine homogene Struktur geben. Sie richten ihn mit klar gegliederten Außenflächen ein, die sich mit ihren Kanten an den umgebenden Gebäuden orientieren. Vier hohe Flutlichtmasten und weitere niedrige Lichtstelen sollen die Nutzbarkeit des Platzes steigern. Das Platzensemble wird durch kleine Baumgruppen im Osten und Süden eingefasst, die Fassade des Uni-Hauptgebäudes freigestellt.  

 Das Preisgericht würdigt an dieser Arbeit unter anderem die „gelungene Synthese von Ästhetik und Funktionalität, Tradition und Moderne“ sowie den „souveränen Umgang mit dem Gefälle“. Empfohlen hat es in seinem einstimmigen Beschluss, für das Gebäude nebst Veranstaltungsfläche kein Holz zu verwenden, sondern steinernes Material. Zweitens rät das Preisgericht, „die Engstelle zwischen Kirche und Neubau zu entschärfen“.