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Die Entwürfe zum Drahtseildenkmal

Nr. 1001: Igor Michajlow, Saarbrücken
Filigrane kinetische Raumobjekte konstruiert der aus Georgien stammende Architekt und freischaffende Künstler mit Stahldrähten. Licht und Beleuchtung spielen hierbei eine wichtige Rolle. Hauptelemente seines platzbestimmenden Entwurfs für Clausthal sind drei Kegel, der mittlere bis zu neun Meter hoch. Foto: Bertram

Nr. 1002: Stefanie Welk, Heidelberg
Die freie Künstlerin und studierte Psychologin stellt sich für den Kronenplatz mehrere beleuchtete Edelstahlobjekte vor, die so installiert und mit Erdwällen angeordnet sind, dass der Eindruck entsteht, sie brächen aus dem Untergrund hervor. Seit 1992 arbeitet Welk vor allem mit dem Werkstoff Draht. Foto: Bertram

Nr. 1003: Raimund Kummer, Berlin
Der Bildhauer und Hochschulprofessor würde den gesamten Kronenplatz abreißen und neu gestalten. Er strebt ein Bild der Ruhe an, mit edelstahlgefassten Rasenoberflächen, Holzbänken und einem bis zu 20 Meter hohen Fahnenmast. Die Kreise stellen Schnitte durch das Stahlseil dar. Foto: Bertram

Nr. 1004: Peter Schmitz, Hildesheim
Der Diplom-Designer wählt für den Kronenplatz ein Portal, das für den Clausthaler ein Tor zur Welt und für den Fremden ein Tor nach Clausthal (oder auch zur TU) darstellt. An der Konstruktion hängen stilisierte, miteinander verdrehte „Drähte“ in Form von Edelstahlrohren. Der Platz soll aufgeräumt und beleuchtet werden. Foto: Bertram

Nr. 1005: Olaf Metzel, München
Der Entwurf des Professors für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München sieht eine bis zu neun Meter hohe „skulpturale“ Konstruktion aus Stahlseil und Metallbändern vor. Als Sockel dient eine Art Seiltrommel, um deren Kern eine runde Sitzbank vorgesehen ist. Metzel nennt seine Arbeit „Kabelsalat“. Foto: Bertram

Nr. 1006: Bogomir Ecker, Düsseldorf
Im Fokus eines neu gestalteten Platzes sieht der Professor eine über 7 Meter hohe Skulptur. Übereinandergetürmte Spulen formen sich dabei zu einer unruhig ausbalancierten Säule. Foto: Bertram

Nr. 1007: Michael Beutler, Berlin
Ein im Endeffekt neun Meter hoher und gegebenenfalls künstlicher Fels, der mit Stahlösen versehen ist, soll den Akt des Bergens von Gestein darstellen. Darin sieht Beutler die Verbindung zwischen Erzbergbau und das zunächst dafür erfundene Drahtseil. Der Oldenburger studierte Kunst in Frankfurt und Glasgow, er bevorzugt Großskulpturen. Foto: Bertram

Nr. 1008: Alejandra Ruddoff, Berlin
Skulptur, deren Drehung und Abschluss als Assoziation zum Drahtseil gedacht ist. Material: Styrodur und Polyester-Glas- fasermatten auf einer Stahlunterkonstruktion. Die Bildhauerin stammt aus Santiago de Chile, wo sie – wie später auch in München – Kunst studierte. Foto: Bertram

Nr. 1009: Björn Dahlem, Berlin
Mit seinen Installationen versucht der Künstler, „dem Nicht-Darstellbaren eine Form zu geben“, wie es in einer Beschreibung heißt. Acht Meter hoch und bis zu fünf Meter breit sieht er seinen Vorschlag für ein Drahtseildenkmal. Damit und mit einer Begrünung möchte er den Kronenplatz wieder zu „urbanem Leben erwecken“ Foto: Bertram

Nr. 0000: Engelke Gärtner, Clausthal-Zellerfeld
Dieses Modell für ein sechs Meter hohes Denkmal, das auf einem Podest in Sitzhöhe ruht, wurde außerhalb des Künstlerwettbewerbs und damit „außer Konkurrenz“ eingereicht. Foto: Müller
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