Besuch bei Trockel: Die GZ lädt Leser zur Bildbetrachtung der Werke der Kaiserringträgerin ins Mönchehaus ein

Die GZ lädt Leser zur Bildbetrachtung der Werke der Kaiserringträgerin ins Mönchehaus ein

Rosemarie Trockel – wer ist das, werden viele unserer Leserinnen und Leser sich gefragt haben, als sie zu Anfang des Jahres in der GZ lesen konnten, dass sie den Kaiserring des Jahres 2011 erhalten wird. Nun hat sie ihn, es war ein großartiges Wochenende rund um die Verleihung, nun ist sie längst wieder daheim in Köln bei ihren geliebten Hunden. Geblieben ist uns die Ausstellung (bis 15. Januar 2012) mit einer Reihe ihrer neueren Werke, darunter viele Zeichnungen, einige Skulpturen und Collagen.

Der Besuch der Ausstellung im Mönchehaus-Museum ist lohnend. Weil es spannend ist, sich mit dieser hochintelligenten Künstlerin und ihrem Werk auseinander zu setzen. Weil es Spaß macht, ihr „auf die Schliche“ zu kommen und zu verstehen, was sie uns mit Ihrer Kunst mitteilen will. Denn Rosemerie Trockel hat uns erklärt, dass es gar nicht schwierig sei, ihre Kunst zu verstehen. Dass die Betrachter meist richtig liegen, wenn sie ein Werk von ihr interpretieren. Dann aber mal die Probe aufs Exempel: Die Goslarsche Zeitung lädt zusammen mit Dr. Bettina Ruhrberg, Direktorin des Mönchehaus-Museums, ihre Leserinnen und Leser zu einem Rundgang durch die Ausstellung ein. Kostenlos, versteht sich, aber unter einer Bedingung: Wer mit uns durch die Ausstellung wandert, muss sich ein Werk von ihr aussuchen. Um es zu interpretieren. Darf den Versuch machen, sich der Künstlerin zu nähern. Völlig unvoreingenommen, mit Spaß und Witz und mit ganz viel Neugier!

Wir meinen, ein spannendes Angebot, sich auf Trockel einzulassen. Sie gilt weltweit als eine der wichtigsten Vertreterinnen der Gegenwartskunst, hat zahlreichen jungen Kolleginnen und Kollegen Wege gewiesen, war sozusagen für vieles Trendsetterin, was Sie heute weltweit in den großen Galerien und Museen zu anschauen können.

Was also müssen Sie tun, welche Voraussetzungen sollten Sie mitbringen? Sie müssen sich einen kleinen Ruck geben, dann bei uns unter 05321-333212 anrufen, den Rest organisieren wir. Und Sie sollten vorurteilsfrei an die Sache herangehen, mit der fröhlichen Unbefangenheit, uns munter in den Block zu diktieren, was Sie sehen, was sie empfinden und was sie herauslesen aus einem der Kunstwerke der Rosemarie Trockel.

Also: melden Sie sich in der Redaktion, wir freuen uns auf einen Rundgang mit Ihnen durch die aktuelle Trockel-Ausstellung. Dazu ein Tipp: In diesem Special finden Sie auch die Laudatio des Liechtensteiner Museumsdirektors Dr. Friedemann Malsch. Er hat bei der Kaiserring-Verleihung das Werk von Rosemarie Trockel sehr anschaulich und nachvollziehbar beschrieben und ist sicher ein guter Helfer, sich auf den Ausstellungsbesuch vorzubereiten.