Flucht und Vertreibung: Harter Neuanfang im Harz

Von Ralf Blasig

Flucht und Vertreibung: Harter Neuanfang im Harz

Wochen voller Angst und Entbehrung haben die Menschen hinter sich, die am Ende des Zweiten Weltkriegs und in den Nachkriegsjahren den Harz erreichen. „In den Jahren von 1945 bis 1947 ging es ums nackte Überleben“, beschreibt Rudolf Götz, Beauftragter der Landesregierung für Heimatvertriebene, den schweren Neubeginn. Armut und Enge bestimmen das Leben, nur langsam geht es bergauf.

Zehntausende Zuzügler müssen untergebracht und ernährt werden. Sie bedeuten für die Region aber nicht nur eine Belastung, sie haben auch viele fleißige Hände, bringen neues Wissen mit und sorgen für ein riesiges Bevölkerungswachstum. Entscheidend tragen sie zum Wirtschaftswunder bei, gründen Firmen, schaffen Arbeitsplätze.

Bis heute prägen die Flüchtlinge und Vertriebenen die Region mit. Um ihre schlimmen Erinnerungen und ihren Neuanfang geht es in diesem Dossier der GZ.

Gespräch mit einem Historiker:

Rudolf von Thadden

Elisabeth Steinhof – Stationen einer Flucht

Elisabeth Steinhoffzur Kartenübersicht

 

Folgen aus der gedruckten GZ:

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Ankunft – Der Harz als Zufluchtsort

Flucht – was die Menschen über ihren Weg erzählen

Unterbringung – der Wohnraum ist knapp

Städtebau – wie Kommunen ihr Gesicht verändern

Familien-Schicksale – Tragödien im engsten Umfeld

Arbeit – Flüchtlinge und Vertriebene in der Wirtschaft

Wohlstands-Gefälle – so lebten Flüchtlinge und Einheimische

Zwischenmenschliches – persönliche Beziehungen und kirchliche Hilfe

Politik – neue Kräfte in den kommunalen Räten

Kultur – Bereicherung durch die neuen Mitbürger