Die Bücher Teil 2

 

Martina Dierks, „Romeos Küsse“, Eselsohr-Preisträgerin 2002

Die 15-jährige Paula ist seit ihrer Geburt spastisch gelähmt. Als ihr eine Rolle im Schultheater angeboten wird, lebt sie auf.

"- Ich halte das Buch für preiswürdig, weil es einfach ein wunderbares „Mutmachbuch“ ist, für Behinderte und Nichtbehinderte, die über sich hinauswachsen wollen und aus alten Bahnen ausbrechen wollen. (Shakespeare lässt grüßen!). Ein Buch voller Poesie – wer Lyrik mag, wird dieses Buch lieben."
Von: Cornelia3693

"- Ich halte das Buch für preiswürdig, weil es mich – trotz eines schweren Einstiegs – dann sehr gefesselt hat und mir einen Blick in das Innenleben eines behinderten Menschen gewährt hat – ohne den Blick auf das Außen, das von den inneren Werten oft ablenkt."
Von: Ina3057

"- Ich halte das Buch für preiswürdig, weil es 1. Einen Einblick in das Leben von Behinderten gibt und damit ein Beitrag zu mehr Verständnis ist; 2. Die Gedanken von Jugendlichen auf der Suche nach sich selbst und ihren Möglichkeiten beleuchtet und 3. In einer wundervoll poetischen Sprache geschrieben ist, die Lust auf noch mehr Poesie macht! Schon der 1. Satz ist wunderschön: „Paulas 15. Geburtstag fiel auf einen strahlend blumigen Frühsommermittwoch, der vor Wärme und Licht nur so zu bersten schien“."
Von: Ulrike5051


Lilli Thal, „Mimus“, Eselsohr-Preisträgerin 2004

Florin, Kronprinz von Monfiel, reist mit kleinem Gefolge nach Vinland, um den Friedensschluss zwischen diesen verfeindeten Ländern zu feiern. Es ist eine Falle, sein Vater und seine Getreuen sind eingekerkert.

"- Ich halte das Buch für preiswürdig, weil sehr gut recherchiert ist (z.B. Aufbau der mittelalterlichen Burg) und einfach spannend geschrieben ist mit einem unerwarteten Schluss. Trotz vieler Demütigungen und schlimmen Erlebnissen lehrt uns der Narr Mimus Vergebung und dass Rache nur wieder Rache gebiert."
Von: Cornelia3693

"- Ich halte das Buch für preiswürdig, weil man sich in seine Jugendlesezeit zurückversetzt fühlt! Eine fabelhaft konstruierte Märchengeschichte, präzise beschriebene Illusionen um einen mittelalterlichen Königshof sowohl ganz unten als auch oben. Und eine durchgängige Spannung, und der Leser wird ständig eingebunden weil er Neues erfahren und hoffen kann. Großartig!"
Von: Heinrich3435

"- Ich halte das Buch für preiswürdig, weil in diesem spannenden Abenteuerroman sehr viele Werte eine Rolle spielen: Ehre, Mut, Liebe, Treue, Barmherzigkeit und v.a. Achtung vor jedem Menschen unabhängig von seiner Herkunft und seinem Stand. Ob König/Prinz oder Narr oder Küchenjunge – allen Menschen muss die gleiche Achtung entgegen gebracht werden. Außerdem ist die Geschichte sehr fesselnd und humorvoll erzählt."
Von: Ulrike5051

"- Ich halte das Buch für preiswürdig. Nach Harry Potter und Eragon ein tolles Buch, was im letzten Drittel nicht mehr aus der Hand zulegen war und mir eine Nacht deutlich verkürzte. Es gelang Lilli Thal, mit ihrem Schreibstil, die Bilder und Gefühle des Geschehens wunderbar darzustellen."
Von: Laura101

"- Ich halte das Buch für preiswürdig, weil es ein richtig schöner, dicker spannender Roman für jedes Alters ist und erzählt, wie ein Prinz einmal in einer ganz andere Rolle als der, die ihm von Geburt her zugedacht war, überleben lernen muss."
Von: Ina3057

"- Ich halte das Buch für preiswürdig, weil es ein sehr spannender und mitreißend geschriebener Roman ist, bei dem sich auch ständig die Frage stellt, auf welcher Seite Mimus steht und in dem dessen innerer Zwiespalt dargestellt wird."
Von: Leon917

"- Ich halte das Buch für preiswürdig, da es eine fantastische Welt mit spannenden Konflikten darlegt. Die Handlung ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen und äußerst eindrucksvoll beschrieben. Die Autorin hat mit diesem Buch ein tolles Mittelalter-Werk geschaffen, in dem von Spannung bis Spaß alles drin ist."
Von: Tom1009

"- Ich halte das Buch für preiswürdig, weil der Schluss sehr zum Nachdenken anregt. Nur der Verzicht auf Rache kann die Spirale aus Leid und Hass beenden. Doch dieser Verzicht fällt sogar dem Leser schwer. Möglich wird er nur durch Mimus, eine Gestalt mit einem ungewöhnlichen und vielschichten Charakter. Das Buch ist so spannend, dass man es kaum aus der Hand legen kann. Die geschilderten Demütigungen und Grausamkeiten sind allerdings manchen sehr heftig."
Von: Elke4586

"- Ich halte das Buch für preiswürdig, weil ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen."
Von: Heidie2368

"- Ich halte das Buch für nicht preiswürdig, weil ich mich nicht in diese Geschichte reinlesen kann und es mich nicht fesselt."
Von: Marie923

"- Ich halte das Buch für nicht preiswürdig, weil es sich schwer lesen lässt. Für Menschen, die sich sehr für das Mittelalter interessieren, ist das Buch auf jeden Fall geeignet. Das Buch hat zwar eine spannende Geschichte, ist aber so detailliert geschrieben, dass es auch nach einiger Zeit langweilig wird."
Von: Josefine307


Antje Babendererde, „Lakota Moon“, Eselsohr-Preisträgerin 2006

Oliver lebt in Thüringen und ist frisch verliebt. Als seine Mutter einen echten Indianer heiraten und ins Reservat ziehen will, bricht für ihn eine Welt zusammen. Auf keinen Fall will er sich an das neue Leben anpassen.

"- Ich halte das Buch für preiswürdig, weil es Vorurteile und Rassismus mal anders behandelt als immer nur im Zusammenhang mit Nazis oder anderen "Extremen". "Lakota Moon" zeigt sehr gut, dass nicht nur Rechtsextreme, sondern jeder Vorurteile hat, an denen er arbeiten sollte."
Von: Lari-2485

"- Für preiswürdig, weil diese Buch gut zu lesen war. Die Story ist nicht zu langatmig und bleibt spannend bis zum Schluss. Erst recht für mich als „Lesemuffel“ war dieses Buch gut geeignet."
Von: Cedrik2300

"- Für preiswürdig, weil es die heutige Lebenssituation ebenso wie viele alte Traditionen der nordamerikanischen Indiander nahe bringt. Es ist locker und unterhaltsam geschrieben, zeigt aber dennoch tiefgründig die Probleme eines Jugendlichen, der nicht nur mit der Pubertät, sondern auch mit Entwurzelung und Vorurteilen zu kämpfen hat. Das Verhalten der weißen Behörden lässt einen bitteren Nachgeschmack zurück, ebenso wie die Widmung."
Von: Elke4586

"- Für preiswürdig, weil es spannend, kurzweilig und interessant ist. Das Thema „erste Liebe“ ist wunderbar eingebettet in eine Abenteuergeschichte."
Von: Ina 3057

"- Für preiswürdig, weil es auf spannende Weise über das Leben von Indianern in Reservaten und ihre Diskriminierung erzählt. Antje Babendererde leistet wertvolle Aufklärungsarbeit, räumt mit Vorurteilen auf und trägt so hoffentlich zur Gleichberechtigung der Indianer und zur Gerechtigkeit bei."
Von: Ulrike5051

"- Für preiswürdig, weil es schön geschrieben über die Wahrheit der Indianer aufklärt. Außerdem ist es leicht zu lesen, da es in der Ich-Perspektive geschrieben ist."
Von: Paul1014

"- Für preiswürdig mit Einschränkungen. Ist etwas schwierig nachvollziehbar in einigen Konstellationen. Nicht auf einer Stufe mit Papalagi und auch nicht mit Bruce Chatwin z. B. Allerdings als Denkanstoß für Jugendliche sicher geeignet."
Von: Heinrich3435

"- Für preiswürdig, weil es an das Schicksal der Indianer erinnert. Es erstaunt mich, dass es in der heutigen Zeit immer noch diese Probleme gibt."
Von: Heidi2368

"- Für preiswürdig, weil es sehr gut die schwierigen Lebensbedingungen und die schlechte Rechtslage im Pine Rigde Indianerreservat darstellt. Und außerdem eine spannende und interessante Lebensgeschichte erzählt."
Von: Leon917

"- Für preiswürdig, weil die Geschichte schön, spannend und traurig zugleich geschrieben ist. Wenn man angefangen hat, dieses Buch zu lesen, möchte man nicht mehr aufhören es zu lesen. Hat man das Buch fertig gelesen, ist man traurig, dass es nicht weiter geht."
Von: Marie923

"- Für preiswürdig, weil das Problem-Thema Indianerreservat spannend und sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene nachvollziehbar vermittelt wird. Toll finde ich auch, dass ein Junge die Hauptperson in diesem Roman ist. Auch Olivers Seelenleben wird von der Autorin einfühlsam geschildert, so dass man sich ihm sehr verbunden fühlt – auch wenn man ihn mal wachrütteln und mal trösten möchte."
Von: Anja3074

"- Für preiswürdig, weil man aus diesem Buch sehr viel lernt. Nicht nur über das Indianerleben, sondern auch loszulassen oder etwas zu verlieren und dafür Neues zu entdecken und zu bekommen."
Von: Josefine307


Steffen Lüddemann, „50 Hertz gegen Stalin“, Eselsohr-Preisträger 2008

Angeödet von der stalinistischen Propaganda und der totalen Gleichschaltung der politischen Kultur in der sowjetischen Besatzungszone, beschließen Joachim und seine Freunde, Widerstand zu leisten. Im Jahr 1948 eine tödliche Entscheidung.

"- Ich halte das Buch für preiswürdig, weil es basierend auf wirklichem Geschehen uns bzw. den jungen Menschen von heute den Unrechtsstaat der ehemaligen DDR bzw. deren Abhängigkeit von der damaligen Sowjetunion besonders nahe bringt und die Unmenschlichkeit des gewesenen kommunistischen Systems zeigt."
Von: Marita3270

"- Ich halte das Buch für preiswürdig. Ich finde das Buch erschreckend und gleichzeitig (unbedingt) lesenswert, da es ein Kapitel der DDR-Geschichte beleuchtet, das so gut wie unbekannt ist. Der einzige Makel ist, das nicht explizit auf die Interviews hingewiesen wird, die es auf Video gibt und einige Situationen im Buch näher erklärt."
Von: Cornelia3693

"- Ich halte das Buch für preiswürdig, weil es eine Perspektive auf die Anfangszeit der DDR bietet, die man sich als mittelalte „Westdeutsche“ gar nicht so schrecklich vorstellen kann, wie es gewesen sein muss. Seine Meinung nicht frei äußern zu dürfen, rechtlos ins Gefängnis verschleppt zu werden, Angehörige, die im Dunkeln gelassen werden- ich musste mich durch das Buch etwas hindurch“zwingen“ – eben weil es keine Fantasiegeschichte ist. Das Buch sollte Pflichtlektüre werden für alle, die den ehemaligen DDR-Bürgern heutzutage mit forschen Sprüchen begegnen – sie würden ihnen vielleicht im Halse stecken bleiben."
Von: Anja3074

"- Ich halte das Buch für preiswürdig, weil dieses Buch sehr spannend geschrieben ist und man viel über die DDR-Zeit erzählt."
Von: Marie923

"- Ich halte das Buch für nicht preiswürdig, weil die Jugendlichen zuviel rauchen und trinken. Die Gefahr, von einem Einzelfall auf alle damaligen Jugendlichen zu schließen, ist groß."
Von: Heidi2368

"- Ich halte das Buch für preiswürdig. Es hat mir in all seiner Schrecklichkeit die Brutalität und Unmenschlichkeit des DDR-Regimes gezeigt. Am Ende, die ganze Zeit noch in Hoffnung auf einen guten Schluss, war ich völlig entsetzt. Auch nachdem ich das Buch zuende gelesen hatte, hat es mich lange nicht losgelassen."
Von: Tom1009

"- Ich halte das Buch für preiswürdig, weil ein sehr wichtiges Thema behandelt wird. Heute wissen viele Jugendliche gar nicht, was an der DDR eigentlich so schlecht war. Diese reale Geschichte geht unter die Haut und ist auch spannend, wenn man die ersten Kapitel erst mal geschafft hat."
Von: Elke4586

"- Ich halte das Buch für preiswürdig, weil es mir eine Zeit nahegebracht hat, von der ich wenig wusste. Es hat mich sehr traurig gemacht, vom Schicksal des Protagonisten zu lesen. So eine tragische Geschichte!"
Von: Ina3057

"- Ich halte das Buch für preiswürdig, weil es über eine Zeit erzählt, die bisher „totgeschwiegen“ wurde: Die Entstehungsjahre der DDR und das Unrecht und die Willkür der russischen Besatzer und der neuen „Machthaber“. Die Jugendlichen, von denen erzählt wird, haben mutig Widerstand geleistet und diesen Mut mit ihrer Freiheit und sogar ihrem Leben bezahlt; vergleichbar mit den Mitgliedern der „Weißen Rose“ in der Nazidiktatur. Ein wichtiges Andenken!"
Von: Ulrike5051