Vienenburg

Ausschuss verschiebt Entscheidung zu Lochtumer Dorfgemeinschaftshaus

09.09.2010
Von Axel Hengehold

VIENENBURG. Sehr entschlussfreudig waren die Mitglieder des Vienenburger Bauausschusses bei ihrer jüngsten Sitzung nicht. Die Mehrzahl der Themen wurde vertagt – entweder, weil es noch Beratungsbedarf gibt, oder weil sie im Nachtragshaushalt nicht ordentlich geregelt werden können.

Die Lochtumer müssen sich weiter in Geduld üben. 20.000 Euro hatten sie beantragt, um ihr DGH zu erweitern. Die Ausschussmitglieder thematisierten zwar Für und Wider eines möglichen Anbaus, kamen am Ende aber zum Schluss, dass diese Ausgabe kein Bestandteil des Nachtragshaushalts sein solle. Im kommenden (Haushalts-)Jahr wolle man neu über das Projekt diskutieren.

Revitalisierung des Sees

Eine endgültige Entscheidung gab es bei den Revitalisierungsmaßnahmen des Vienenburger Sees ebensowenig. Geplant sind die Anlegung eines Bohlenweges, die Errichtung von Meilensteinen und die Freilegung des Grillplatzes. Grundsätzlich sei man für die Renaturierung, hieß es am Ende. Zum Projekt Bohlenweg gibt es aber noch Beratungsbedarf innerhalb der Fraktionen. Das Renaturierungsprojekt könnte zur Hälfte vom Land gefördert werden.

Stinkende Schultoiletten

Ein weiteres Problem, mit dem der Ausschuss sich befassen musste, sind die Jungentoiletten der Grundschule Vienenburg. Dort rieche es sehr aufdringlich nach Harn. Der Grund sei, dass bei der letzten Sanierung ungeeignetes, weil poröses, Baumaterial verwendet wurde. Jetzt dringt der Urin dort ein und sorgt für extreme Geruchsbelästigung.

Abhilfe schaffen könnte eine Intensivreinigung, die eine Spezialfirma anbietet. Diese soll nach dem Willen der Ausschussmitglieder auch schnellstmöglich vorgenommen werden. Weil dies aber keine Dauerlösung wäre, wollen die Mitglieder bei einem Ortstermin überlegen, wie sich dieses Problem endgültig beseitigen lässt. Bei der Besichtigung soll auch ein Experte zugegen sein.

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Kommentare

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harzfreund schrieb am 10.09.2010 06:39

Wenn dort ungeeignetes Material verbaut wurde, dann sollte man sich die ausführende Firma bzw. den Planer/Architekten schnappen und zur Rechenschaft ziehen. Wieso müssen wir Steuerzahler für solchen Bau-Pfusch zahlen. Wer im Bauamt der Stadt überwacht denn die Bauarbeiten. Entweder macht man dort seinen Job nicht richtig oder es fehlt die nötige Kompetenz? Von einem Privatmenschen kann man nicht verlangen, dass er die jeweiligen Materialeigenschaften kennt - von einem Mitarbeiter im Bauamt wohl schon - oder? ____________________________________________________ Für die Stadthalle wäre Geld da gewesen. Für ein Dorfgemeinschaftshaus, dass intensiv genutzt wird - fehlen die Mittel? Frau Eltner das war mal wieder gar nichts - langsam wird das Eis dünn!

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