Vienenburg

Kümmel-Skandal in Vienenburg: „Da will uns jemand etwas anhängen“

03.09.2010
Von Detlef Kühlewind

VIENENBURG. Der neue Eigentümer des ehemaligen Areals von Käse-Loose in der Osterwiecker Straße ist davon überzeugt, dass sich der Vorwurf der illegalen Müllentsorgung auf dem Gelände als haltlos herausstellen wird.

„Da wollen uns verschiedene Leute etwas anhängen“, vermutet Ludwig Schneid sen. und erklärt sich das mit dem schlechten Ruf, den Loose nach dem Abbau der Arbeitsplätze in der Region habe.

Die Käserei Loose habe die Gebäude besenrein übergeben. „Das war alles tipptopp sauber“, sagt Schneid. Auch der Kümmel, der in einer Garage gelagert worden war, sei vorschriftsmäßig entsorgt worden. Darum habe sich der Alteigentümer selbst noch gekümmert. Schrott, der angeblich ebenfalls auf dem Gelände in eine Mulde gekippt und zugeschüttet worden sein soll, habe es überhaupt nicht gegeben.

Es gebe ordnungsgemäße Rechnungen von ordnungsgemäßen Firmen. „Mir liegt alles Illegale fern“, betont Schneid und ergänzt: „Das bringt nichts, das kommt irgendwann als Retourkutsche.“

Schneid, der im bayerischen Buchdorf Nutzfahrzeuge und Baumaschinen verleiht, verbindet eine geschäftliche Beziehung mit Müller-Milch, dem heutigen Eigentümer der Marke Loose. So erfuhr er auch von den leerstehenden Gebäuden in Vienenburg. Die gute Autobahnanbindung, der Zustand und nicht zuletzt die Größe des Objektes seien entscheidend dafür gewesen, dass Schneid die Immobilie übernahm. Die Größe ist es aber auch, die die Vermarktung schwierig macht. „Es gibt mehrere Interessen. Aber die brauchen kleinere Flächen“, sagt Schneid und hält das Gebäude als ideal geeignet für einen Umschlagsplatz für Lebensmittel.wind

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Kommentare

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vollekanne schrieb am 04.09.2010 09:18

sclimm wenn das stimmt wenn das wirklich üble nachrede sein soll da will jemand in den ort vienenburg investieren und was ist der dank????

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Scaniatrucker schrieb am 04.09.2010 14:09

Das mit dem illegalen Müll ist totaler schwachsinn. Da hätten die jenigen die das behaupten mal lieber den Fotoaparat zücken sollen um dieses mal bildlich fest zu halten. Ich war selber in dem Gebäude als eine hiesige Firma aus Vienenburg dort aufgeräumt weil diese das Gebäude nicht mehr genutzt hat.

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studie schrieb am 04.09.2010 14:39

Am meisten habe ich ja über die Überschrift gelacht. Weil ein Pflanzensamen wie Kümmel ja auch nicht verrottet, wenn man ihn verbuddelt. Uuuuh dann müßte jeder Bauer angezeigt werden der Dünger unterpflügt.

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Scaniatrucker schrieb am 04.09.2010 15:27

So ist es @ studie. Aber es ist alles nur kalter Kaffee. Mal sehen was am Ende raus kommt. Ähhh Kaffee kann man doch auf den Kompost werfen oder?

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studie schrieb am 05.09.2010 16:37

Na aber Scaniatrucker, du willst do nicht etwa dein hochgradig biologisch kontaminierten Kaffeegrund einfach wild in dem unberührten Biotop deines Kompostes entsorgen... sowas geht ja mal gar nicht. Da könnte ja ein noch unerforschte Käferart zu schaden kommen, wenn das arme Tierchen sich nicht mehr unter dem Kaffeeberg hervorbuddel kann. Nein, ökölogisch Korrekt verhältst du dich nur, wenn du deine Heißgetränkeüberreste in die dafür vorgesehenen und von der Abfallwirtschaft bereitgestellten Sondermüllbehälter fachgerecht entsorgst und so dem Wertstoffkreislauf wieder zuführst. So und jetzt nehme ich meinen Jutesack und gehe noch ein paar Löwenzahnblätter zum abendlichen Salat sammeln.

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KUS schrieb am 05.09.2010 18:41

Jetzt habe ich arge Befürchtungen, was Bio-Kaffee betrifft. Wo kommt der denn her? Tja, nicht immer ist gleich klar, wo das rostige Fahrrad im Kümmel liegt ...

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