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Vienenburg
Staatsanwalt ermittelt: Kümmel-Skandal in Vienenburg?
VIENENBURG. Abfälle und Schrott sollen illegal auf dem Gelände der ehemaligen Firma Käse-Loose vergraben worden sein. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Auslöser für das Verfahren ist eine Anzeige von Olaf Bokemüller, der im Namen des BUND-Kreisverbandes Goslar die Staatsanwaltschaft informierte. Auf der von dem Vienenburger Uwe Loof betriebenen Internetseite www.nordharz-portal.de ist zu lesen, dass nach dem Abzug des Käseherstellers noch Inventar und Abfälle in den leeren Gebäuden verblieben sind.
Anfang März sei das Objekt an die Firma Schneid aus Buchdorf in Bayern verkauft worden. Danach habe eine Firma aus Oker Bäume auf dem Gelände abgeholzt. „Ich habe gesehen, wie dann palettenweise Säcke mit Kümmel in eine große Mulde gekippt wurden“, wird ein Augenzeuge zitiert, der namentlich nicht genannt wird. Schätzungen zufolge soll es sich um vier Tonnen des Gewürzes handeln. Außerdem seien Schrott und alte Fahrräder an dieser Stelle vergraben worden. Aufnahmen, die braune Erde neben einer Grasfläche abbilden, zeigen den angeblichen Tatort.
Polizei eingeschaltet
Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig, Joachim Geyer, bestätigte den Eingang der Strafanzeige und den Beginn der Ermittlungen. Die Polizeiinspektion Goslar sei mit Nachforschungen beauftragt worden. Die Ermittlungen richteten sich zunächst gegen zwei Firmen, „die für das Gelände Verantwortung tragen“, so Geyer.
Geklärt werden müsse nicht nur, ob die Vorwürfe gemäß Paragraf 326 Strafgesetzbuch (unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen) stimmen. Wenn ja, müsse auch ermittelt werden, wer die Abfälle abgelagert habe. „Es könnte ja auch ein Dritter gewesen sein“, sagte Geyer.
Landkreis kooperiert
Ludwig Schneid bestätigte auf GZ-Anfrage, dass das Unternehmen im Frühjahr Gelände und Gebäude erworben hat, nachdem man durch eine Bekannten aufmerksam gemacht worden sei. Vom Vorwurf der illegalen Müllentsorgung wisse er nichts.
Beim Landkreis Goslar hingegen ist der Sachverhalt bekannt. Nach Auskunft von Pressesprecher Dirk Lienkamp hat es Vorermittlungen zu den Verantwortlichkeiten auf dem Grundstück gegeben. Nach-dem aber bekannt geworden sei, dass die Staatsanwaltschaft ermittelt, wolle man jetzt zunächst das weitere Vorgehen miteinander abstimmen. „Das ist gängige Praxis“, sagt Lienkamp.
Kommentare
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Kümmel-Skandal in Vienenburg: Wer wusste im Rathaus davon? Wer sind die Hintermänner? Warum hat man nicht alles in Wöltingerode abgegeben, um daraus Kümmel-Likör zu brennen? Ist das vielleicht illegaler Gen-Kümmel? Flossen unberechtigte Kümmel-Subventionen aus Brüssel? Sind wir alle schuld, weil wir zuwenig Kümmel-Stangen essen?
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Viel tonnen kümmel - und dann wal del auch noch loose. Flechheit! Ich wülde mich liebel um wichtigele dinge kümmeln.
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kümmel ist doch pflanzlich also verrottet es aber warum haben sie den schrott nicht beim ortsansässigen schrotthändler vor die tür gestellt???
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@ KUS ich schmeiss mich weg vor lachen. Fehlt nul noch kommental von wk dann alles ok ist in online -Kommental
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@Scaniatrucker ich schmeiß mich vor lachen daneben,na klar verrottet Kümmel,und den Schrott hätte man als moderne Kunst in die neugepflasterte Fische in Gs stellen können:) hej wenns noch keiner gemerkt hat,WK hat sich lange nicht zu Wort gemeldet,müssen wir uns sorgen machen?
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Hej Scaniatrucker/Wasserfrau, einfach wegschmeißen geht nicht. Auch sich selbst hat ein ordentlicher deutscher Staatsbürger gefälligst sortenrein - von wegen "danebenschmeißen", Wasserfrau! - und fachgerecht zu entsorgen. Ach ja, es geht doch um Kümmel: In ganz Europa, Nordafrika, Vorderasien und Indien wächst die Pflanze wild und wird bis zu 1 Meter hoch. Vielleicht bestand darin die Gefahr ...
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