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Vienenburg
Seefest: Trockener Samstag bringt die meisten Besucher
VIENENBURG. Fröhlichkeit, Feuerwerk und beste Partylaune bescherten der Harlystadt am Wochenende ein ebenso abwechslungsreiches wie feucht-fröhliches 32. Seefest-Spektakel.
Befand sich die „Feuchtigkeit“ am Freitag und Samstag zunächst ausschließlich in den Getränkegläsern der Gäste, öffnete Wettergott Petrus am Finaltag die Himmelsschleusen, um diese mittels kräftiger Regengüsse über das ganze Festgeschehen gleichmäßig zu verteilen.
Aber bis dahin blickten die Vienenburger und ihre Gäste bereits auf ein tolles Programm zurück: Lockte am Freitagabend vorrangig die AC/DC-Coverband „Sex in Progress“ ihre hart gesottene Fangemeinde zur Open-Air-Bühne ans Westufer, war die Idee der Malle-Party im Festzelt ebenfalls „nicht auf Sand gebaut“ – obwohl dieser, im Festzelt großzügig verteilt, das Strandfeeling der Balearen-Insel an den Vienenburger Strand holte. Sangria mit Früchten, getrunken mit überlangen Ballermann-Stohhalmen, sowie DJ Ulli halfen der Stimmung und aufkommenden Urlaubsgefühlen schnell auf die Sprünge.
Von Enten bis Zauberer
Ob die Zaubershows mit „Magier“ Andy Klapp, Open-Air-Konzerte, die farbenfrohen Wasserspiele der Feuerwehr, DLRG-Bootsfahrten, verhexte Vienenburger Folklore-Darbietungen, das Entenrennen der Handball-Herren (es siegte die Ente Nr. 1.132) oder Höhenfeuerwerk über dem See am Samstagabend, mit Altbewährtem aber auch manch Neuem bot das Seefest einmal mehr ein Programm für die ganze Familie.
Uwe Bartel, der mit Jörg Schneevoigt das Fest wieder ehrenamtlich vorbereitet hatte, blickte in seinem Resümee eher auf ein durchwachsenes Fest: „Es war schade, dass Freitagabend an der Bühne am Südufer so wenig los war“, bedauerte er.
Gut besuchter Samstag
„Die Band war jedenfalls super“, stellte er fest. Am Programm könne es also nicht gelegen haben. Aber der Freitagabend sei erfahrungsgemäß bislang nie so gut besucht gewesen, wie die anderen beiden Festtage, meinte er. Die Publikumszahlen zum Höhenfeuerwerk gaben ihm dann auch recht. In üblicher Manier füllte sich das Seeufer mit zahlreichen Zuschauern, die das farbenfrohe Schauspiel über und auf dem Wasser genossen. Nur am Sonntag sorgte der Regen dafür, dass es auf dem Festplatz eher ruhig blieb.
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