Vienenburg

Grundschulturnhalle wird saniert

29.07.2010
Von Andreas Gereke

Grundschulturnhalle wird saniert

Handwerker tauschen derzeit sämtliche Fenster des Vienenburger Grundschulturnhallengebäudes gegen Neukonstruktionen aus. Foto: Gereke

VIENENBURG. Frischzellenkur für die Turnhalle der Grundschule Vienenburg: Die Förderung aus dem Konjunkturpaket ermöglicht derzeit die Sanierung des Gebäudes, an dem erheblich der Zahn der Zeit genagt hatte. Bis zum Ende der Sommerferien sollen die Bauarbeiten weitestgehend abgeschlossen sein.

In ein freundliches und helles Beige-Gelb tauchen jetzt die Maler die Außenwände und das löst das unansehnliche Grau der Jahrzehnte ab. Die aufwendigsten Sanierungsarbeiten erfordert aber die Sandsteinfassade der Turnhalle Richtung Westen. An der Wetterseite nagte besonders der Zahn der Zeit. „Es ist ein sehr weicher Sandstein mit einem hohen Kalkanteil. Wir mussten ihn sehr vorsichtig reinigen, ehe wir Steinfestiger auftrugen, um ihn beständiger zu machen“, erklärt Architekt Robert Jöbges. Jetzt folgt noch die Imprägnierung der Sandsteine gegen Feuchtigkeit. Bislang konnte Regen, der auf die Wetterseite peitschte, das Mauerwerk durchdringen und im Innern den Putz faulen lassen.

Ausgetauscht werden auch alle Fenster des Turnhallengebäudes. Außerdem wird der komplette Dachboden gedämmt – rund 400 Quadratmeter. Auf Vordermann gebracht wird auch der alte Raum im Obergeschoss an der östlichen Stirnseite der Halle. Er dient künftig als Mehrzweckraum

Die Kosten für die Sanierungsarbeiten beziffert Volkmar Wittwer vom Bauamt der Stadt auf gut 100.000 Euro. Rund 80 Prozent der Kosten seien durch das Konjunkturpaket gedeckt.

drucken versenden Leserbrief schreiben
 

Kommentare

Die Kommentare geben nicht die Meinung der Zeitung wieder. Sie sind Einzelmeinungen der Leser, keine repräsentative Auswahl.


harzfreund schrieb am 30.07.2010 08:28

Dass hier 80.000,- vom Steuerzahler zugeschossen werden, ist ja ganz nett. Für die kleinen Dinge des täglichen Schullebens fehlt es jedoch hinten und vorn. Von den Eltern werden 5,- pro Halbjahr für Kopien kassiert (1 Kopie kostet im Rahmenvertrag des Landkreises unter 1 ct.) und viele andere Lehrmaterialien werden von den Eltern selber über den Elternverein gekauft, weil die Stadt kein Geld zur Verfügung hat. Anmerkung: Der Architekt trägt den gleichen Namen wie eine Mitarbeiterin dieser Schule. Hier ist bestimmt alles mit rechten Dingen abgelaufen, aber wie sagt man so schön: ein "Geschmäckle" bleibt.

Diesen Kommentar der Redaktion melden

Scaniatrucker schrieb am 12.08.2010 20:06

Da gebe ich Dir vollkommen recht @ harzfreund.

Diesen Kommentar der Redaktion melden