Vienenburg

Kloster Wöltingerode lockt mit Irrgarten

09.07.2010
Von Ralf Blasig

Kloster Wöltingerode lockt mit Irrgarten

WÖLTINGERODE. Besucher des Klosters Wöltingerode können ab sofort auch ihren Orientierungssinn testen. Seit Freitagnachmittag ist offiziell das neue Hanflabyrinth für sie geöffnet. Auf 30.000 Gäste hofft Klostergut-Administrator Günther Heuer-Brockmann noch in dieser Saison.

Fast zwei Hektar ist das Hanffeld groß, auf dem die bis zu 2,50 Meter hohen Pflanzen empor ragen. Hindurch führen schmale Schneisen, auf denen die Besucher die Geheimnisse des Labyrinths und der Pflanze entdecken können.

Erwachsene sollen die Schautafeln aufspüren, die ihnen Antworten auf zehn Fragen geben. Beispiel: Womit konnte man im 18. Jahrhundert in Amerika seine Steuern bezahlen? Wer alle Lösungen kennt, erhält das so genannte Irrläufer-Diplom. Für Kinder besteht die Aufgabe darin, im Labyrinth versteckte Gegenstände zu entdecken – vom Fußball bis zum Fahrrad.

Das schattige Plätzchen in der Mitte des Labyrinths mag Kinofans bekannt vorkommen: Es handelt sich um das zur „Hanfoase“ umgebaute Zwergenhaus aus dem Otto-Film, das auch schon auf dem Bad Harzburger Weihnachtsmarkt zum Einsatz kam. Betreiber ist der Goslarer Gastronom Heiko Rataj.

Zum Verzehr gibt es viele Spezialitäten rund um den Hanf: den Likör „Hänfling“, geschälte Hanfnüsse und gelbe Lollis mit grünen Hanfblättern. Nur Hanfschokolade war wegen der hochsommerlichen Temperaturen zur Eröffnung nicht im Angebot. Weitere Informationen unter www.hanfimkloster.de .

drucken versenden Leserbrief schreiben
 

Kommentare

Die Kommentare geben nicht die Meinung der Zeitung wieder. Sie sind Einzelmeinungen der Leser, keine repräsentative Auswahl.


harzfreund schrieb am 10.07.2010 09:50

Meinen absoluten Respekt für die Geschäftsleitung des Klosterguts. Was sich dort in den letzten Jahren entwickelt hat verdient vollste Anerkennung. Hier werden wirklich gute Ideen entwickelt und umgesetzt. Davon kann sich manch ein Tourismusmanager und selbsternannter Stadtmarketingexperte in den umliegenden Harzer Gruft-Kurorten mal eine Scheibe abschneiden. (..und der "Kümmel" schmeckt auch noch gut)

Diesen Kommentar der Redaktion melden