Vienenburg

Später Behördenbrief: Frau hat eine Woche lang kein Geld zum Leben

08.03.2010
Von Christina Borchers

Später Behördenbrief: Frau hat eine Woche lang kein Geld zum Leben

VIENENBURG. Eine Woche lang musste eine in Vienenburg lebende Frau aus Afghanistan ohne einen Cent auskommen. Die Arbeitsgemeinschaft für Beschäftigungsförderung (ABf) hatte am letzten Werktag im Februar ihre Zahlungen eingestellt, weil nicht die ABf, sondern das Sozialamt beim Landkreis zuständig sei.

„Viele machen sich keine Vorstellung davon, wie es ist, absolut kein Geld zu haben, selbst wenn es nur für ein paar Tage ist“, sagt die Ausländerbeauftragte der Stadt Vienenburg, Christa Hillebrandt. Egal, ob jemand Hartz IV (von der ABf) oder Unterstützung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (vom Sozialamt) bekomme – wenn sein Konto leer sei, „kann er es nicht einfach überziehen“.

In diese Lage sei die Asylbewerberin unverschuldet gekommen, betont Hillebrandt. Am letzten Werktag im Februar, einem Freitag, erhielt die Frau einen Brief der ABf mit dem Bescheid, dass die Zahlungen an sie ab sofort eingestellt würden. Sie solle sich an den Landkreis Goslar wenden, weil dieser nun für sie zuständig sei.

Zuständigkeit wechselt

Hintergrund: Die alleinstehende Frau, die seit den 80er-Jahren in Vienenburg lebt, genoss als nicht anerkannte Asylbewerberin in den vergangenen zwei Jahren ein Bleiberecht. Da sie in dieser Zeit keine dauerhafte Arbeit finden konnte, erlosch dieser Status Ende 2009 – und damit auch die Zuständigkeit der ABf. Die Frau wird nach Auskunft Hillebrandts derzeit in Deutschland „geduldet“, deshalb sei der Landkreis für sie zuständig.

Es gehe aber nicht an, Leistungen so kurzfristig aufzuheben: „Die Frau hatte keinerlei Chance, beim Sozialamt des Landkreises fristgerecht einen Antrag auf Hilfe zum Lebensunterhalt zu stellen, denn am Freitagmittag war dort niemand mehr zu erreichen.“ Verschuldet habe dies der Sachbearbeiter bei der ABf. Mehr Umsicht bei solchen Entscheidungen sei dringend geboten, sagt sie. „Was mich an der Sache ärgert, ist die Art und Weise.“

Wege suchen

All das hat sie auch vergangene Woche in einem Schreiben an den Geschäftsführer der ABf, Andreas Dolle, dargelegt. Dieser sicherte im Gespräch mit der GZ zu, den Fall schnellstens zu klären. Es handele sich um einen Einzelfall. An welcher Stelle was nicht optimal gelaufen sei, werde noch geprüft. „So etwas soll und darf nicht passieren“, sagte er. Kein Kunde solle ohne Geld dastehen.

Dolle kündigte an, die Betroffene und die Ausländerbeauftragte in Kürze zum Gespräch einladen zu wollen, „um gemeinsam nach Wegen zu suchen, wie wir schnell und unbürokratisch helfen können“.

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Kommentare

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HarzerJung schrieb am 10.03.2010 00:02

So etwas ist KEIN Einzelfall! Es gibt mehrere Leute die oft ohne Geld dastehen, weil im ABF geschlampt wurde oder einem Mitarbeiter die Nase eines "Kunden" (tolles Wort übrigens) nicht gepasst hat! Als normaler Mensch hat man keine Chance gegen diese Mitarbeiter anzukommen, denn Vorgesetze bekommt man gar nicht erst zu Gesicht......So siehts aus,Herr Dolle! Keine Einzelfälle, sondern ganz normaler Alltag!

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Dr. Michael Rost schrieb am 10.03.2010 00:32

Kann ich nur aus vielfältiger Erfahrung bestätigen: KEIN Einzelfall! Man hat übrigens sehr wohl Chancen gegen diese erniedrigende Behördenwillkür anzukommen, HarzerJung. Man muss nur seine Rechte kennen und dafür einstehen, auch wenn es weh tut. Die H4 Gesetze widersprechen unserem Grundgesetz und unserer Verfassung (falls wir eine haben). H4 ist menschenunwürdig und gehört sofort abgeschafft. Im übrigen haben wir in der BRD inzwischen ca. 15 Mio. Arbeistsuchende und der Grossteil der Transferempfänger sind Zugewanderte...

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Dr. Michael Rost schrieb am 10.03.2010 01:18

Allein im Landkreis Goslar gibt es über 15.000 H IVler. Auf den Demos in GS vor einigen Jahren waren nur wenige Hundert. Bei der dritten und letzten Demo waren mehr Polizisten als (friedliche) Demonstranten. Denkt mal nach! Den meissten geht es leider noch zu gut. Hauptsache ICH!

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Oliver1970 schrieb am 10.03.2010 17:52

Die meistens Hartz4- Empfänger leben etwas besser als normalen Arbeitsnehmer. Sorry,das ich schreibe,aber es ist wahr.

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Jensen schrieb am 10.03.2010 21:55

Die meisten Hartz4 Empfänger wären lieber normale Arbeitnehmer ;)

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bookofraa schrieb am 10.03.2010 23:09

Sag mal Oliver gehts noch?solltest mal in dieses Loch fallen damit Du weißt was Hartz iv bedeutet. und wenn Du dann noch Kinder hast dann möchte ich dich mal sehen. Unglaublich sowas

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HarzerJung schrieb am 10.03.2010 23:41

Ich bekomme auch 4-5 Monate im Jahr Hartz4 (je nach Wetterlage)und wer glaubt, das Hartz4 Empfänger mehr Geld haben, als "normale" Arbeitnehmer,der soll ruhig weiter seine Bildzeitung lesen und den tollen Rechenbeispielen im TV glauben!Wie diese Rechnungen zustande kommen, kann ich nicht sagen und nicht nachvollziehen! Warum wird gerade über diese Frau berichtet? Es geht vielen Leuten so, das sie auf Grund von Behördenwillkür ohne Geld dastehen! Ich hätte sofort mind. 4 Fälle vorzuweisen, wo es kein Geld gab obwohl alles korrekt ausgefüllt und abgegeben wurde! Warum auf Demos so wenig Leute erscheinen liegt doch auf der Hand! Man muß sich nur den Beitrag von Oliver1970 ansehen! Viele Hartz4 Empfänger schämen sich ganz einfach und wie man abgestempelt wird sieht man ja. Was die ABf angeht,Rechte hin und Rechte her, wer sich auf eine Auseinandersetzung mit ABf Mitarbeitern einläßt, wartet um so länger auf sein Geld.....

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Misanthrop schrieb am 11.03.2010 09:04

Recht haben und Recht bekommen ist nun mal nicht dasselbe!

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studie schrieb am 11.03.2010 11:46

Auch ein Harz IV Empfänger hat noch ein bisschen Stolz und Würde im Leib auch wenn man regelmäßig auf Betteltour gehen muß um was zu essen zu haben. Ich kenne eine Frau die ist jetzt in der psychatrischen Anstalt, weil sie diese Betteltour und die entwürdigende Behandlung nicht mehr ertragen hat. Sie war mit den Nerven am Ende und hat sich einweisen lassen. Vorausgegangen war eine 4 monatige indirekte Kürzung der Bezüge aufgrund einer Erkrankung und damit der Wegfall des Verdienstes aus ihrem Minijobs. Erst nach einem Gespräch mit dem Vorgesetzten und der Einweisungsbescheinigung wurde der Fall endlich bearbeitet. Obwohl auf den ersten Blick für den Vorgesetzten alle Unterlagen i.O. waren, wurde der Fall 4 Monate nicht bearbeitet. Sowas zeigt doch wie Menschenunwürdig das ganze mitlerweile ist. Dort ist man kein "Kunde", dort ist man unerwünscht, läßtig, ein Bettler, ein Schnorrer und nur zu Faul zum arbeiten - so sehen die das und nicht anders.

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Patrick K. schrieb am 12.03.2010 10:33

Wenn ein Hartz IVer sanktioniert wird oder von sonstwelchen Maßnahmen oder Änderungen betroffen ist, interessiert es niemanden - es sei denn, er ist Ausländer. Dann muss der Verantwortliche bei der ABf sich öffentlich entschuldigen und es gibt sofort Hilfe und Bares. Schließlich läufst du sonst Gefahr, dass dich die "Nazi-Keule" trifft, denn so kann man ja nun mal nicht mit Fremden umgehen. Sonst sitzt du ganz schnell beim Vorgesetzten und legst Rechenschaft ab oder kannst gleich deinen Platz räumen. Schließlich stehen die Leute Schlange, die sich darum schlagen würden, deinen Posten zu besetzen. Schlimm genug, dass man als "Geduldeter" (!) Anspruch auf soziale Leistungen hat. Hast du aber besondere Qualifikationen als Ausländer und bemühst dich um Arbeit, dann wartest Du so lange auf Geld, bis du für dich selbst sorgen kannst und einer Arbeit mit gültiger Arbeitsgenehmigung nachgehst. Wie du bis da hin klar kommst, juckt dann niemanden. Nix mit soziale Hängematte

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Dr. Michael Rost schrieb am 14.03.2010 01:53

Es wird Zeit dass endlich Solidarität in unser Volk kommt. Bekämpft die wahren Schuldigen und nicht euch gegenseitig. Wie oft und wie lange muss Deutschland noch leiden und sich rechtfertigen und selbst zerfleischen. Wacht endlich auf ihr Couch-Kartoffeln!

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mfg schrieb am 21.03.2010 23:29

Diejenigen, denen es gut geht, reissen das Maul auf. Die anderen sind still und hören sich das Gebrülle der Wohlhabenden an. Nun ist es schwierig herauszufinden, ob alle Menschen die gleichen Chancen hatten, sich im Berufsleben so zu positionieren, dass sie ohne eine staatliche Unterstützung zurechtgekommen wären.

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mfg schrieb am 21.03.2010 23:32

@Patrick K.: Alle Menschen sind Ausländer, fast überall. Alle Rassisten sind schlechte Kreaturen, überall.

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Patrick K. schrieb am 22.03.2010 15:59

Selbstverständlich. Alle Menschen sind Ausländer - nur nicht dort, wo sie hingehören. Nicht wahr?

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Christian Burgart schrieb am 22.03.2010 17:42

Ich frage mich wirklich, wie lange man es noch zulässt, dass hier Rechte Stimmung machen können. Das hat nichts mit freier Meinungsäußerung zu tun sondern mit bloßer Propaganda.

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mfg schrieb am 22.03.2010 23:33

@Patrick K.: Wer bestimmt denn, wer wo hingehört? Hast du dir deine Rasse ausgesucht, eigentlich hättest du auch als ein Tier, z.B. ein Affe, geboren werden können, da gibt es nämlich keine In- und Ausländer, keine Faschos, keine Neonazis. Worüber hättest du dich als beispielsweise ein Affe beschwert?

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Balu schrieb am 23.03.2010 09:51

Ob ausländischer Mitbürger oder Einheimischer , es gibt überall solche und solche . Durch die Zusammenlegng der ehemaligen Sozialämter mit der Arbeitsverwaltung , eine effektive Arbeitsvermittlung war das Arbeitsamt noch nie , ist eine Trennung der Spreu vom Weizen schon wegen der großen Anzahl der zu bearbeitenden Fälle individuell gar nicht mehr gegeben . Die Besonderheit des Einzellfalles ( Einzelfallprüfung),der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und Hilfe zur Selbsthilfe werden doch mit füßen getreten . Wenn einIT - Fachmann/frau einen simplen PC- Kurs belegen muß , stimmt da doch etwas nicht .Die Förderungsgelder werden für dubiose Firmen rausgeworfen , siehe Lokführerausbildung ,geprüft wird nicht .Die ausnutzung guter Fachleute druch 1.- Euro - Jobs muß ein ende Haben . Aber alle machen mit , insbesondere unsere verlogene Schwarz - Lila Regierung.

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Patrick K. schrieb am 23.03.2010 16:17

Tut mir leid, dass es einige nicht hören und wahrhaben wollen. Aber wie lange ist es nun her, drei oder vielleicht vier Wochen? Da erkannten und bestätigten Bundesämter, "Experten" und Minister, dass Menschen mit "Migrationshintergrund" im Verhältnis zum Anteil an der Gesamtbevölkerung um ein Vielfaches öfter soziale Leistungen beziehen als Deutsche - und die Tageszeitung mit den vier Buchstaben hat berichtet, sogar die Titelseite hat's gebracht. Für viele ein Skandal, aber nunmal belegt und somit wahr. Oder sind beim statistischen Bundesamt neuerdings Nazi-Schergen beschäftigt? Ich glaube kaum. Ein eindrucksvoller Beleg also dafür, dass Einwanderung hauptsächlich direkt in die Sozialsysteme stattfindet. Das will man als internationalistischer Schönwetter-Sozi natürlich nicht hören. Klar...

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mfg schrieb am 23.03.2010 21:34

@ Patrick K.: 1. Bitte obige Frage beantworten! 2. Menschen mit "Migrationshintergrund", solche Menschen gibt es eigentlich nicht, denn alle Menschen sind Migranten, auch Ossis, die in den Westen ziehen oder umgekehrt. Vielleicht solltest du dir mal klarmachen, dass Menschen, die einen nicht deutsch klingenden Namen haben, besonders im Berufsleben diskriminiert werden. Dass diese dann Hilfe beanspruchen, ist nur eine Konsequenz dessen, dass die "deutschen" Arbeitgeber lieber Heino statt Vitali einstellen. Aber das zu kapieren ist für viele Konservative wie Rechte nicht möglich, da sie immer den Feind, den "Ausländer", im Visier haben. Es geht nicht um eine Statistik, sondern darum, warum es so ist, wie es ist! Es ist halt schwierig, wenn man einen nicht deutsch klingenden Namen hat und nicht blond und blauäugig ist! Früher hat man die "Ausländer" gebraucht, da waren sie für die "Drecksarbeit" gut und haben damals mit für den Wirtschaftsaufschwung Deutschlands gesorgt!

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Patrick K. schrieb am 24.03.2010 09:18

Grober Unfug. Was belegt denn den Zustand, wie Du es nennst "wie es ist", wenn nicht die Zahlen von Bundesämtern? Steht Dein subjektives Empfinden über diesen Zahen? Ausländer machen "Drecksarbeit"? Billige Links-Propaganda. Was ist denn "Drecksarbeit" überhaupt? Dieser Unsinn wird oft behauptet, ohne dass jene "Drecksarbeit" mal definiert wird. Ziemlich schwache Nummer also, das zieht nicht. Bei "Drecksarbeit" würde ich persönlich an die Müllabführ denken. Aber die ist a) gar nicht übel bezahlt und b) habe ich da noch keinen Türken hinten auf dem LKW stehen sehen. Also was ist das? Als wenn es um den Namensklang gehen würde. So ein blödsinn. Sind alle Unternehmer Rassisten? Es geht um die Qualifikation und um nichts anderes. Und auch hier belegen offizielle Zahlen, dass Migranten da nicht gerade ganz weit vorn sind. Du sprichst von Gastarbeitern. Aber aus Gästen wurden Geduldete und aus Geduldeten wurden dann Pass-Deutsche.

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0 schrieb am 24.03.2010 09:54

warum regen sich alle so auf??? Das Bundesverfassungsgericht hat im Jahr 2007 entschieden, das die Tätigkeit der ARGE im Bezug auf Hartz IV Verfassungswidrig ist. Warum gibt der Gesetzgeber der ARGE so lange Zeit, gegen die Grundrechte zu verstoßen??? Hier ist der Schuldige zu suchen. Die Mitarbeiter der Arge haben vom Sozialrecht nicht den leiseten Schimmer. Die sind absolut überfordert. Jeder dort Beschäftigte macht lieber etwas weniger, um keine Fehler zu machen. Warum wird nicht endlich einmal bei der ARGE aufgeräumt. Der jetzige Direktor sollte so schnell es geht, seinen Hut nehmen. So viele unfähige Menschen an einem Ort, das ist schon grausam. Nur, man kann sich auch wehren. Diese Beschäftigten der ARGE müssen einmal so richtig einen vor "den Latz" bekommen in Form einer einstweiligen Anordnung, zu beantragen beim Sozialgericht in Braunschweig. Das ist das einzigste Mittel, was tatsächlich hilft. Auch eine Klage dort ist hilfreich, die im Übrigen nichts kostet.

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mfg schrieb am 24.03.2010 23:33

"Müllabfuhr" ist keine Drecksarbeit, Drecksarbeit war früher die Arbeit, die die Deutschen nicht machen wollten, wozu sie dann die Arbeiter aus anderen Ländern geholt haben. Qualifikation: Da hast du überhaupt keine Ahnung, bezüglich der Qualifikation gibt es keine Unterschiede zwischen den Menschen, deren Großeltern aus Schlesien oder aus Israel oder aus Indien oder aus Indonesien kommen. Unternehmer sind nicht Rassisten, wenn sie keine deutsch klingenden Namen einstellen, verhalten sich aber wie Rassisten! Gäste? Gastarbeiter? Heimarbeiter? Blödsinn! Es gab nie Gastarbeiter, sondern Arbeiter, die geholt wurden und gewollt waren. Geduldet werden eher die Neonazis! Pass-Deutsche gibt es auch nicht, entweder man hat einen deutschen Pass oder einen anderen, Pass-Deutsche sind eher die Faschisten! Eigentlich sollte man alle Neonazis aus allen Ländern in einem gemeinsamen "Nazireich" leben lassen, dann wären wir sie los!

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Patrick K. schrieb am 25.03.2010 11:43

Welche Arbeit wollen oder wollten Deutsche denn nicht machen? Kannst Du da auch nur ein, zwei Beispiele nennen? Oder sind das doch nur die auswendig gelernten Propaganda-Bausteine aus dem Geschichtsunterricht? Über viele Jahre haben viele Lehrer auch mir versucht in der Schule den Unsinn von der "Drecksarbeit" einzuhämmern. Ein Beispiel dafür hatten auch sie nie. Ein Wort ist nicht Gesetz, nur weil es irgendein Lehrer sagt. Erst recht nicht bei den heutigen 68er-Ideologen, die Kinder und Jugendliche unterrichten dürfen und ganz gezielt - im wahrsten Sinne - auf links drehen. Jetzt wird's aber wirklich bizarr. Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Naja, wenn die Argumente fehlen... Immerhin bestätigst Du in aller Deutlichkeit, wie schwach diese billige linke Propaganda-Argumentation in Sachen Ausländer ist.

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mfg schrieb am 25.03.2010 23:54

Ich kenne genug Beispiele, nur nenne ich dir keine, da du dein kleines Hirnchen, falls du eins hast, anstrengen sollst. Deine billige rechte Propaganda-Argumentation in Sachen Deutsche und so weiter ist billig und niveaulos. Bist du der Patrick K. von der NPD, der Nachfolgepartei der NSDAP, also Hitlers Enkel? Eigentlich sollte man alle Neonazis aus allen Ländern in einem gemeinsamen "Nazireich" leben lassen, dann wären wir sie los!

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mfg schrieb am 26.03.2010 00:07

Adolf Hitlers Nationalsozialismus hat viel Unheil und Leid in der Welt verursacht, weshalb kapieren die Faschisten nicht, dass sie nur Unheil stiften, dass sie für Massenmorde in der Geschichte verantwortlich sind und dass sie die einzigen Ausländer auf diesem Planeten sind. Sollen sie sich zur Hölle scheren, diese hirnlosen Nazis, die eigentlich in der Demokratie nichts verloren haben.

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studie schrieb am 26.03.2010 09:15

1. ist mir nicht ganz klar, was eure abgeschweifte diskussion noch mit dem Thema(nämlich, das jemand einfach mal zu spät vom Amt benachrichtigt wurde und damit mittellos dasteht) zu tun hat. Das Problem war hier das System und die Abwicklung und nicht Tina oder Tatjana! 2. Was diskutiert ihr mit Patrick überhaupt? Man kann ihm nicht den Mund verbieten(und Gegenargumente werde ihm auch immer einfallen), aber man kann ihn ignorieren, und dann laufen alle seine Versuche ärger zu machen ins leere. Und 3. Drecksarbeit beim Namen nennen? PUTZEN! Ich selbst habe auch geputzt und ich kann sagen, das ist Drecksarbeit die niemand gern macht. Zur Arbeit gehen, wenn alle anderen Feierabend machen, oder noch im Bett liegen. Täglich vollgesch. Klos reinigen für 5€/std. An Sam-, Sonn- und Feiertagen morgens oder Abends arbeiten gehen. Fragt mal bei einer Reinigungsfirma nach, wie viele Deutschsprechende/mit Akzent angestellt sind.... dazu kann Patrick natürlich was sagen.

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mfg schrieb am 26.03.2010 09:35

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Patrick K. schrieb am 26.03.2010 09:36

Hitler's Enkel... Wer ist denn hier der Ewig-Gestrige? Leute wie "mfg" schlagen doch immer wieder einen Bogen von heute bis zurück in die 30er Jahre. Soweit ich weiß, haben sich viele NSDAP-Funktionäre unmittelbar nach dem Krieg in der CDU organisiert. Die NPD wurde 1964 gegründet, fast 20 Jahre nach Kriegsende. Kann also von daher schon nicht in der Tradition der NS-Partei stehen. Im Gegensatz zur PDS/Linkspartei, die sich dazu bekennt, Nachfolgerin der SED-Mauermörder zu sein. Und das ist 20 Jahre her, keine 70. Aber das wird verdrängt, denn: links ist immer gut, und rechts immer schlecht. Nicht wahr? Gäbe es Anzeichen dafür, dass die NPD in der Tradition des historischen NS steht, wäre sie doch ohne weiteres zu verbieten. Also wo ist Euer Problem? Leichte Defizite in Sachen Demokratie und Toleranz? Und: Putzen ist Drecksarbeit die niemand (!) gern macht. Genau! Aber eben nichts, was nur Deutsche ablehnen und dafür stets Ausländer vorschieben.

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Patrick K. schrieb am 26.03.2010 09:52

Genau, ignoriert mich. Das nenn' ich argumentative Auseinandersetzung :-) Wie ein Kind, das sich allein im Wald verirrt und Angst hat, die Augen schließt, sich die Ohren zu hält und "la la la" vor sich hin summt bis der Papa kommt. Starke Leistung. Dann will ich Euch mal nicht länger quälen. Es gibt demnächst bestimmt noch weitere interessante Themen, die wir hier gemeinsam diskutieren können. Ich freu mich drauf :-)

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mfg schrieb am 26.03.2010 09:57

Das Problem ist, dass die Ideologie Hitlers und die Ideologie "Patrcik K"s gleich sind. Man kann solche Leute, Ewig-Gestrige, Nazis, Neonazis, Faschos, Faschisten, ... am Ende weiss man doch, was man von Hitlers Faschismus hat: Not, Leid, Krieg, Massenmord, Elend! Das reicht doch, um von Hitlers ideologischen Nachfolgern wie "Patrick K" Abstand zu nehmen und sie komplett zu isolieren und zu ignorieren!

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Patrick K. schrieb am 26.03.2010 11:49

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mfg schrieb am 26.03.2010 13:47

Die Einteilung der in Deutschland lebenden Menschen in "Deutsche"und "Ausländer" halte ich für falsch. Denn es gibt viele Kinder, deren Eltern nicht 100%ig "deutsch" sind, deren Väter Türken und Mütter "Deutsche" sind oder umgekehrt oder deren leibliche Väter meist gar nicht bekannt sind. Insofern ist schon der Ansatz, die Menschen in "Deutsche" und "Ausländer" einzuteilen, falsch, zumal viele der hier lebenden sogenannten "Ausländer" hier geboren und aufgewachsen sind und der deutschen Sprache mächtig sind. Über die Weltschauung der NPD kann sich ja jeder informieren, dazu gibt es nicht viel zu sagen! Sie basiert auf diesem falschen Ansatz, Menschen in "Deutsche" und "Ausländer" einzuteilen und die eine Gruppe, die "Deutschen", für gut zu halten, und die andere Gruppe, die es so nicht gibt, die "Ausländer", für schlecht zu erklären. Lukas Podolski oder Mesut Özil, sind diese "Ausländer", eher nicht, oder?

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Fußball schrieb am 26.03.2010 16:49

Rechte, ich meine nicht den Gegenstz zu Linken, gibt es in der BRD nur für Ausländer; Pflichten gibt es nur für deutsche Bürger. Warum fühlen sich eigentlich Ausländer so wohl in der BRD; sicherlich nicht deshalb dass es Ihnen hier so schlecht geht. Jeder deutsche Bürger muss sich doch verarscht vorkommen, wenn er das Getue um Ausländer sieht. Herr Gabriel läßt heute in dieser Hinsicht wieder grüßen. Schade um die BRD.

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schortzi schrieb am 26.03.2010 18:09

Mfg hat recht das Patrick ein wenig nach rechts neigt! Aber es tut nicht zur Sache! Die Behördenwillkür ist kein Einzelfall! ich kenne auch jemanden! Hartz vier oder nicht! Wenn Fussball WM ist haben die meisten die Deutschlandfahne am Auto und fahren Autokorso! Da ist es denen Egal wie hoch der Spritpreis ist! Aber den Wirtschaftsflüchtlingen wird vom Staat alles in den A.... geblasen und die heutigen Rentner ,die Deutschland zum Wohlstand gebracht haben,werden abgespeist! iuch sage Deutschland stinkt gewaltig!!!

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mfg schrieb am 26.03.2010 22:41

Warum fühlen sich eigentlich so viele Deutsche wohl im Ausland? Haben die auch nur Rechte und keine Pflichten? Also, eine derartige Niveaulosigkeit einer Person. die sich hier "Fußball" nennt, habe ich selten gelesen! Haben Mesut Özil oder Poldi oder Klose , die "Ausländer", also nur Rechte? Die dürfen also nur Tore schiessen, richtig "Fußball"? Am Ende jubelst du als Erster, wenn Mesut Özil oder Poldi oder Klose Tore für Deutschland schiessen! Und dass, obwohl sie allesamt "Ausländer" sind. Dann jubelst du also für Deutschland und seine Ausländer!

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mfg schrieb am 26.03.2010 22:59

Zu "schortzi" kann ich nur sagen, dass Wirtschaftsflüchtlinge, vom Staat nichts geschenkt wird, sondern dass diese in Deutschland generell ausgewiesen werden! Das sollte man eigentlich mit den Nazis machen, einfach ausweisen, das wär doch mal was! Nur hätten die kein Land, das sie akzeptieren würde! Trotzdem Nazis raus!

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0 schrieb am 27.03.2010 00:52

Warum wird eigentlich jedem eine braune Uniform angezogen, der etwas gegen Ausländer sagt! Gilt die Meinungsfreiheit nur für Linke? Wirtschaftsflüchtlinge werden ausgewiesen? Sind Flüchtlinge aus den ehemaligen Ostblockstaaten verfolgt (ethnische Minderheiten ausgenommen) und werden ausgewiesen? Über die NPD muß man nun wirklich nichts mehr sagen, wer diese Volldampfidioten wählt hat selber Schuld! Slogans wie "Arbeit für Deutsche" und die Parteizeitung in Polen drucken lassen macht diese Partei von vorn herrein Indiskutabel! Deutschland braucht eine vernünftige Zuwanderungspolitik und nicht dieses "Kommt alle rein, wir haben vor 60 Jahren nen Krieg verloren"! Ein guter Freund und Patenonkel meiner Tochter hat mich mal gefragt, warum die Deutschen sich immer noch Schuldig fühlen, obwohl soviele Jahre vergangen sind! Er kommt aus dem Kosovo........denkt mal drüber nach!!!

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Patrick K. schrieb am 29.03.2010 10:30

Ihr guckt zu viel James Bond... Die Parteizeitung wird nicht in Polen gedruckt, sondern in Litauen. Und zwar aus dem einfachen Grund, weil in unserem freiheitlich-demokratischen Staat keine Druckerei für die NPD druckt, zumindest kein Zeitungsformat (Rollenoffset). Solche Maschinen sind riesig groß und unglaublich teuer. D.h., über solche Dinger verfügen fast auasschließlich größere Verlage. Und wer sitzt in den Aufsichtsräten und Geschräftsührungen? Parlamentarier von CDU und SPD. So, nun weißt Du, weshalb die Zeitung nicht in Deutschland gedruckt werden kann. Politik ist kein Hexenwerk, man muss sie nur vorurteilslos an sich heranlassen und verstehen. Dann können die Dinge so einfach sein... Aber kategorisch die Auseinandersetzung mit politischen Prozessen ablehnen und dann den Oberlehrer spielen wollen, das zieht nicht.

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bookofraa schrieb am 30.03.2010 00:38

Patrick Der flyer war sehr Interessant zu lesen,es sollte viel mehr Pateien geben die Schindluder vom Bürgermeister/inen aufdecken Ich ziehe den Hut vor dir und deiner Arbeit.Es gibt viel zuwenige davon. Gruss an mein Heimatdorf Wiedelah Holger Grüne

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Patrick K. schrieb am 30.03.2010 08:26

Besten Dank. Wir geben uns Mühe, denn unsere Leser sind anspruchsvoll - und das ist gut so. Leider unterscheiden sich die "etablierten" Parteien heute nur noch an ihrer Kontonummer (die ja für diverse Spenden-Affären von Wichtigkeit sind). Jeder hat eine Leiche im Keller. Da tut keiner dem anderen etwas. Es muss ja einen geben, der diese Rolle für sich beansprucht. :-)

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Der nette Mann schrieb am 31.03.2010 19:19

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DJZicke schrieb am 12.04.2010 20:47

So ihr lieben glaubt mir die abf ist der letzte laden den es gibt. Mein mann ist leider im oktober letztes jahr arbeitslos geworden und bekommt nun alg1. doch wie jeder weiß reicht dies nicht für eine dreiköpfige familie und wir bekamen aufstocken h4. doch weil wir laut abf 10 euro mehr bekommen wenn wir wohngeld und kinderzuschlag beantragen flogen wir aus dem h4. Wir haben natürlich diese dinge beantragt nur stand ich dann im januar nur mit dem geld von meinem mann sprich alg1 da. Denn jeder weiß anträge ob bei stadt oder kigeld dauern einige zeit. Nun hab ich dank des h4 weitere schulden auf meinem konto weil ich ja schlau war ging ich zur abf und fragte ob die mir helfen können weil ja 800 euro nicht für 3 leute reichen.

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DJZicke schrieb am 12.04.2010 20:48

Ich bekam hilfe aber in form eines zinslosen darleens aber erst nach dem ich im arbeitsamt goslar jegliche stellen durch hatte und gut 3 stunden in eben diesen verbracht hatte und damit drohte meinen sohn da zu lassen. ergo dank abf 700 ,- mehr schulden! DANKE

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