
Nachrichten aus dem Harz
Goslarsche Zeitung | Harzburger Zeitung | Harzer Tageblatt
Öffentliche Anzeigen für den Harz



- Über uns |
- Kontakt |
- Mediadaten |
- Sitemap |
- Login |
- Newsletter
Vienenburg
Deutsche Post schließt ihre Partner-Filiale in Lengde
LENGDE. Nach rund einem Jahrhundert der Schlusspunkt: Ab Montag wird es im Ort für Postkunden keine Anlaufstelle mehr geben.
Die Post hat den Agenturvertrag für die Filiale in der Bäckerei Papendieck gekündigt. Eine Filialnachfolge gibt es nicht. Im Dorf ist stattdessen der „Mops“ im Einsatz – der Mobile Post-Service.
Der „Mops“ ist der Briefausträger. Er kann auf Zuruf oder mit einer Anforderungskarte nach Hause bestellt werden. Bei ihm können Brief- und Paketmarken erworben werden. Er nimmt auch frei gemachte Pakete mit – das war es dann aber auch. Der Mops rangiert unter Postfiliale und Verkaufspunkt.
„Wir überprüfen regelmäßig unsere Filialen auf Wirtschaftlichkeit“, erklärt Maike Wintjen, für Niedersachsen zuständige Pressesprecherin der Deutschen Post in Hamburg. Und bei dieser Überprüfung hat die Wirtschaftlichkeit der Lengder Filiale zu Wünschen übrig gelassen. „Wir wollten ihr Format ändern“, sagt die Pressesprecherin.
„War völlig witzlos“
Für die Lengder Filiale hätte das nun eine Herabstufung zu einem Verkaufspunkt zur Folge gehabt – dort hätten dann Kunden noch Briefmarken erwerben können, Einlieferungen so wie jetzt wären nicht mehr möglich gewesen. Die Post kostet so ein Verkaufpunkt weniger.
Bäckermeister Walter Hundertmark, er ist Pächter des Papendieckschen Geschäfts und beliefert es mit Backwaren, war mit einer Vertragsänderung nicht einverstanden. „Da wäre nichts mehr übrig geblieben, das war völlig witzlos“, kommentiert er das Angebot der Post. „Die kamen mit Argumenten, da musst Du noch Geld mitbringen. Auf dem Dorf bist Du heute nichts mehr wert“, erklärt er.
Hohe Hürden der Post
Die Post kündigte nun den Vertrag und begab sich auf die Suche nach einer Ersatzlösung, so Wintjen. Doch die Infrastruktur des Ortes mit eben nur einem Laden – der Bäckerei Papendieck – sprach dagegen. „Es ist uns nicht gelungen, einen stationären Postservice anbieten zu können“, sagt die Pressesprecherin. „Der Mops ist die Notfall-Lösung für solche Orte.“
Weitere Artikel aus dieser Rubrik
- Unglaublich: 357 Punkte in Flensburg
- Schwimmen gehen wird bald teurer
- Brauerei-Pläne für Wöltingerode
- Astrid Eltner rügt die Bürger für Vienenburg
- Pkw schleudert gegen Baum: Totalschaden
- Feuerwehr rettet Bewusstlosen aus Trecker
- Schon Mitte Juli: Die Seefete steigt so früh wie nie
- MGV Concordia plant Konzert-Projekt für Männer
- Einbrecher flieht ohne Beute
- Reklamation bei der Bahn: Neuer Rost an der Fußgängerbrücke
- Vier Menschen bei Wohnungsbrand in Clausthal-Zellerfeld verletzt
- Goslar: Politik macht sich für kreisübergreifende Wirtschaftsförderung stark
- Oberharzer Weißwasserbrücke: Vollsperrung nun für Dienstag geplant
- Bürgerverein für Wildemanner „Bergstadthaus“ steht kurz vor Gründung
- Haftstrafe für Angriff auf Goslarer Disco-Ordner
Nachrichten aus der Region
Meist gelesen










