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Braunlage
Neuer Geschäftsführer für das Haus Sonnenberg gesucht
OBERHARZ. Im vergangenen November beschritt das Internationale Haus Sonnenberg neue Wege mit einem neuen Investor. Zum Jahreswechsel soll nun ein weiterer Schritt folgen. Reimund Berger, langjähriger Geschäftsführer der Bildungsstätte, hört aus Altersgründen auf. Ein Nachfolger wird gesucht.
Engagement und Herzblut haben den 68-Jährigen bewogen, das bis vor einem Jahr unter Insolvenzverwaltung stehende Tagungshaus zu führen, bis die Gewässer wieder ruhiger geworden waren. Jetzt soll es auch für ihn beruflich ruhiger werden, der seit 2003 als geschäftsführendes Vorstandsmitglied die Geschicke des Internationalen Hauses Sonnenberg in den Händen hält und weiterhin als freier Unternehmensberater tätig ist.
Von Gabriel geholt
Seit Mitte der neunziger Jahre war Berger bereits im Vorstand des Internationalen Arbeitskreises Sonnenberg, damals noch von Vorstandsmitglied Sigmar Gabriel für ehrenamtliche Unternehmensberatung ins Boot geholt. Vorsitzender des Vereins war Rolf Wernstedt, der bis 1998 Niedersächsischer Kultusminister und bis 2003 Präsident des Niedersächsischen Landtages war.
2003 mit dem Wechsel der Landesregierung wurde die institutionelle Förderung von 750.000 Euro für die internationale Arbeit gestrichen, der Verein musste in Insolvenz gehen, das Haus lag sieben Monate lang brach. Vandalismus herrschte trotz aller Bemühungen, das weitläufige Gelände zu schützen. Doch die engagierten Mitglieder des Sonnenberg-Kreises, eigentlich der Förderverein des Hauses, sprachen sich für die Fortführung der Arbeit aus, und der Verein übernahm die Trägerschaft.
Vom neuen Träger wurde Berger als geschäftsführendes Vorstandsmitglied beauftragt, das Haus wieder am Markt zu positionieren. Dass seine Arbeit als Geschäftsführer so lange dauern würde, hatte Berger nicht absehen können. „Es ist ein Fulltime-Job geworden“, sagt er.
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