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Braunlage
Welterbe Grube Samson: „Ritterschlag“ lässt Gäste anrollen
ST. ANDREASBERG. Mit 810 Metern war die Grube Samson einstmal das tiefste Bergwerk der Welt, steht als einziges deutsches Exponat auf der amerikanischen Liste der internationalen historischen Maschinenbau-Denkmäler und gehört mit seiner in Betrieb befindlichen Fahrkunst erklärtermaßen zu den Filetstücken des frisch ausgewiesenen UNESCO-Welterbes „Oberharzer Wasserwirtschaft“. Die erfreulichen Auswirkungen erfährt Museumsleiter Jochen Klähn in dem einstigen Silbererzbergwerk in St. Andreasberg derzeit Tag für Tag.
Rund 250 Besucher sind es an diesen Tagen durchschnittlich. Was wiederum auch ein sehr guter Besucherschnitt insgesamt ist. An Spitzentagen allerdings schleusen Jochen und Ursel Klähn auch schon einmal 400 und mehr Gäste durch die Grube Samson. Eine Zahl, so hofft die gesamte Tourismusbranche in St. Andreasberg und im Harz, die nach der UNESCO-Entscheidung noch deutlich steigerungsfähig sein sollte.
Wie aufmerksam die Entscheidung der UNESCO in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia in Deutschland registriert worden ist, erfährt Jochen Klähn tagtäglich auf seinen Führungen. Bisweilen kommt er nicht einmal dazu, den „Ritterschlag“ für das Wasserregal den Besuchergruppen zu verkünden, da wird er schon mit entsprechenden Fragen überfallen. Das Rauschen im bundesdeutschen Blätterwald über das neue Welterbe erweist sich als unbezahlbare Werbung. „Ich hatte jetzt schon Besucher aus Süddeutschland, die wollten an die Küste und haben einen Zwischenstopp in St. Andreasberg eingelegt, um die Welterbestätten zu sehen“, berichtet Klähn von ersten positiven Erfahrungen - und hofft natürlich, dass es nicht allein bei Zwischenstopps bleibt.
Kommentare
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Super, Jochen, ich freue mich mit Dir über diese so positiven Folgen des "Ritterschlags" für das Oberharzer Wasserregal und damit auch für die Grube Samson, den Rehberger Graben und den Oderteich!!! Volker Holzke
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