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Braunlage
Sternwarte: Standortsuche in der entscheidenden Phase
ST. ANDREASBERG. Nicht erst zum ersten großen Teleskop-Treffens gilt die Aufmerksamkeit des Fördervereins Sternwarte in St. Andreasberg ganz den Wetterprognosen und suchen die Blicke am wolkigen Harzer Himmel nach der Lücke in die Sternenwelt. Darüber allerdings verliert der Vorstand um Dr. Hermann Fischer und Utz Schmidtko keineswegs das große Ziel aus den Augen. Die Standortsuche für die Sternwarte geht in die entscheidende Phase.
Der Weg dorthin ist wie stets bei solchen Großvorhaben steinig und nicht frei von Rückschlägen. Ein besonders heftiger Nackenschlag erwischte den Förderverein ausgerechnet auf einem Feld, das alle als großen Pluspunkt gewertet hatten: Das Gelände auf der Jordanshöhe, auf dem die Sternwarte entstehen soll und das die Bergstadt als Eigentümer kostenlos zur Verfügung gestellt hätte, ist aus dem Rennen. Gleich vierfacher Naturschutz liegt auf dem Areal.
Teleskop-Tourismus
Dennoch zeigt sich Dr. Fischer zuversichtlich, dass Astronomen bald die einmaligen Voraussetzungen nutzen können, die St. Andreasberg auf 700 Metern über Normalnull den Sternenfreunden zu bieten hat. Intensiv unterstützt insbesondere auch durch Mitarbeiter des Landkreises ging der Vorstand erneut auf Standortsuche.
Dank der topografischen Lage der Bergstadt mit Bergzügen fast ringsum waren die Expeditionen schnell von Erfolg gekrönt. Zumindest was die grundsätzliche Eignung von Flächen angeht. Sieben potenzielle Standorte sind inzwischen ausgemacht. Davon sind zwei denkbare Areale aus Sicht des Fördervereins in die engere Wahl zu nehmen.
In Gesprächen mit den Grundeigentümern wird ausgelotet, ob sie bereit sind, die Flächen zur Verfügung zu stellen – und zu welchen Konditionen. Ein ganz entscheidender Faktor, denn der Förderverein, der ja nachhaltig auch den (Teleskop-)Tourismus im Harz fördern will, verfügt nicht über üppige Finanzen.
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