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Braunlage
Platzt der Traum von der neuen Apotheke in St. Andreasberg?
ST. ANDREASBERG. Es mangelte schon vor der Eröffnung nicht an Unterstützer-Aufrufen für den angekündigten neuen Apotheker in der Bergstadt. Jetzt allerdings erscheint fraglich, ob es zu der Neueröffnung der traditionsreichen Berg-Apotheke überhaupt kommt.
Verschiedene Zeitungen in Schleswig-Holstein berichten übereinstimmend von Vorkommnissen an der früheren Wirkungsstätte des Apothekers, die zumindest merkwürdig anmuten. „Apotheker auf und davon“ und „Apotheker verschwunden“, so oder ähnlich lauten die Titelzeilen.
Die Hoffnungen auf einen Neubeginn der Berg-Apotheke in naher Zukunft dämpfen zudem Auskünfte der Apothekerkammer Niedersachsen. Auf Anfrage der Goslarschen Zeitung erklärte die Justiziarin der Kammer, Dr. Marion Eickhoff, ein Antrag auf Betriebserlaubnis für die Apotheke in St. Andreasberg sei bislang nicht gestellt und könne somit auch nicht beschieden werden. Sollte der Antrag von einem Apotheker gestellt werden, der zuvor in einem anderen Bundesland tätig gewesen ist, würden sich die Kammern abstimmen.
Bemühungen der GZ, mit dem Apotheker Kontakt aufzunehmen, gingen ins Leere. Der Mann, der in der Bergstadt bereits nach einer Wohnung sucht, war für eine Stellungnahme auch über Handy zu keiner Zeit zu erreichen. Rückrufbitten blieben unbeantwortet.
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