Braunlage

Pastor Mark Trebing verlässt den Oberharz

25.06.2010

Pastor Mark Trebing verlässt den Oberharz

ST. ANDREASBERG. Ab dem 1. August werden die Gemeinden Altenau, St. Andreasberg und Schulenberg ohne eigenen Pastor sein. Der noch zuständige Pastor Mark Trebing wird dann den Oberharz verlassen und in Bodenfelde an der Weser eine neue Pfarrstelle antreten, um die er sich vor Monaten beworben hatte.

Danach beginnt in den Oberharzgemeinden eine Vakanzzeit, deren Ende zurzeit noch nicht genau terminiert werden kann. „Haltet das Erreichte hoch, besser noch: baut es weiter aus“, schwor Mark Trebing die Ehrenamtlichen der St. Andreasberger Martini-Gemeinde im Rahmen eines Informationsabends ein.

Klar, denn auf ihren Schultern werden die Aufgaben der Gemeinde in den kommenden Wochen, vielleicht auch Monaten liegen. In der Vakanzzeit werden die Gottesdienste von Pastorin Keil und Pastor Wajemann aus Clausthal-Zellerfeld abwechselnd gehalten werden. Für die sonstigen Kirchenarbeiten vor Ort sind aber die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefordert.

Pastor Mark Trebing war sich in der Besprechung mit den ehrenamtlichen sicher, dass sein Weggang auch positive Aspekte für die Kirchengemeinden Altenau und St. Andreasberg beinhalten werde. Denn bei der Landeskirche habe man erkannt, dass ein Pastor mit beiden Gemeinden einfach überfordert sei. Darum werde die Martini-Gemeinde nach der Vakanzzeit wieder über einen eigenen Seelsorger verfügen können genau wie die Kirchengemeinde in Altenau, sagte er.

drucken versenden Leserbrief schreiben