Braunlage

Starke Gästebilanz: „Das ist die echte Trendwende“

10.03.2010
Von Werner Beckmann

Starke Gästebilanz: „Das ist die echte Trendwende“

ST. ANDREASBERG. „Ein Plus auch bei den Übernachtungszahlen, das ist für St. Andreasberg die echte Trendwende“. Martin Weigel, Vorstandsvorsitzender der GLC Glücksburg Consulting Group, zieht sichtlich zufrieden die Gästebilanz 2009 der Bergstadt. Pluszeichen, wohin das Auge fällt.

Gerade die Zuwächse bei den Übernachtungen sind dabei hart errungen, denn der Trend zu immer kürzeren Aufenthalten ist weiterhin nicht gestoppt. Lediglich noch 4,8 Tage bleibt der Gast im Durchschnitt in den von der GLC vermarkteten Orten Altenau, Clausthal-Zellerfeld, Buntenbock, Wildemann, Schulenberg und St. Andreasberg.

Dennoch schafften alle zusammen mit 1,09 Millionen Übernachtungen ein Plus von 0,5 Prozent. Die 1,1-Millionen-Grenze soll dabei noch geknackt werden, denn erfahrungsgemäß trudeln weiter Gästemeldungen aus dem Dezember ein.

Gutes Polster

Zu dem Übernachtungsplus trug St. Andreasberg ganz entscheidend bei. Trotz kürzerer Aufenthalte ist ein Plus von 3,3 Prozent bei den Übernachtungen zu verzeichnen. 316.000 Mal betteten die Gäste ihre müden Häupter auf Bergstadt-Kissen. Mit diesem Polster ist die seit Schließung der Rehberg-Klinik vorherrschende Sorge, die in Förderfragen wichtige 300 000-Übernachtungen-Marke könnte fallen, erst einmal deutlich vom Tisch ist.

Von der „sehr erfreulichen Entwicklung“ profitiert die gesamte Branche, den deutlichsten Sprung nach vorn aber machen die Ferienwohnungen und Privatzimmer. Um 21,3 Prozent legten die Ferienwohnungen zu, um 11,8 Prozent die Privatzimmer. Hotels und Pensionen verzeichnen Zuwächse von 5,5 und 3,3 Prozent.

drucken versenden Leserbrief schreiben
 

Kommentare

Die Kommentare geben nicht die Meinung der Zeitung wieder. Sie sind Einzelmeinungen der Leser, keine repräsentative Auswahl.


kassandro schrieb am 15.03.2010 10:11

Da muß ein Rechenkünstler am Werk sein! Während die Gesamtzahl der Übernachtungen nur um 3,3% gestiegen ist, sind diese bei alle Untergruppen stärker gestiegen: 21,8%, 11,8%, 5,5% und 3,3%.

Diesen Kommentar der Redaktion melden