Seesen

Fahrerinnen liefern sich wilde Verfolgungsjagd auf B 242

23.07.2010

SEESEN. Wie Furien gebärdeten sich am Donnerstagabend gegen 22 Uhr zwei Frauen (21 und 17 Jahre alt) auf der B242 zwischen Seesen, und Herrhausen sowie später in Münchehof. Die Polizei wirft ihnen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, Nötigung, Beleidigung und Sachbeschädigung vor.

 

Angaben widersprechen sich

Wie die Beamten mitteilen, habe die Fahrerin (21) zunächst ein anderes – ebenfalls mit zwei jungen Frauen besetztes – Fahrzeug überholt, um dann knapp davor wieder einzuscheren. Doch das war erst der Anfang. Es kam zu weiteren gefährlichen Manövern, in deren Verlauf das verfolgte Fahrzeug aus dem anderen Wagen heraus mit Gegenständen beworfen wurde, als die Autos filmreif nebeneinander her rasten. Einen Frontalcrash mit einem Entgegenkommenden konnte die Verfolgte nur durch eine Vollbremsung verhindern. Was genau passiert ist, weiß die Polizei bisher nicht. Die Angaben der beiden Parteien widersprechen sich.

Showdown in Münchehof

Zum Showdown jedenfalls kam es in der Straße Am unteren Pandelbach in Münchehof. Dort fuhr die 21-Jährige mit aufgeblendeten Scheinwerfern auf das andere Fahrzeug zu und zwang ihre Kontrahentin so zum Ausweichen auf den Seitenstreifen. Ihre Beifahrerin stieg aus, schlug auf das Fahrzeug ein und beschimpfte die anderen Frauen lautstark.

Um mehr Licht in diesen Vorfall zu bringen, sucht die Seesener Polizei jetzt den Fahrer, der den beiden nebeneinander Fahrenden entgegengekommen war.weg/axl

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Kommentare

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Balu schrieb am 28.07.2010 13:01

wieder zwei unschuldige Verkehrsteilnehmer , die beide nichts gemacht haben . Die Andere wars . Da wird wohl eine alte Fede beglichen worden sein , anders kann man sich das nicht vorstellen . Wenn denn wirklich der Überholvorgang der Auslöser für beiderseitiges gefährliches Handeln war , gehören beide vor den Richter. Die Charakterlichen Mängel zum Führen von Kraftfahrzeugen ist bei beiden Fahrzeugführerinnen deutlich erkennbar . Bedenklich , wenn unbeteiligte Dritte und Unschuldige da mit hineingezogen , bzw. gefährdet werden . Bleibt zu hoffen , das sich der entgegenkommende PKW - Führer meldet. Er hat nichts zu befürchten , könnte jedoch Licht in dieses Dunkel birngen und zudem die Gefährdung dokumentieren .

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studie schrieb am 28.07.2010 14:37

Recht hast du Balu. Ein Vorschlag: Beide den Lappen weg und 'ne Buskarte spendiert, damit sie zu ihrem einjährigen Pflegedienst bei Unfallofpern auch ankommen. Und die Beifahrerinnen können auch nicht ganz da gewesen sein. Also alle 4 zum Pflegedienst antreten. Wie Lebensmüde muß man denn sein um solche eine Aktion zu starten?!

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KUS schrieb am 28.07.2010 20:12

Wie können unsterbliche lebensmüde sein? Ich halte es für schlimm und doch ganz einfach: Die haben die Scheiben der Autos mit Bildschirmen verwechselt. Da hätte nur jemand "game over" einblenden müssen und die hätten gehorcht. Vielleicht sollten die Polizei-Kellen ein wenig moderner gestaltet werden? Solche Idiot-inn-en fördern ja geradezu das Geschrei nach besserer - perfekter? - Überwachung. Für zu viele ist der Führerschein nur eine Finanz- oder Prestigefrage. An moralische Verpflichtungen scheinen die wenigsten zu denken. Also: Weg den Lappen und statt Busfahrkarte drei Freifahrten im Autoscooter! Da fliegen die nämlich sofort raus, wenn sie Zeug umherwerfen. Habe ich mich jetzt aufgeregt? Nein, aber mein Kopf schüttelt sich ganz von selbst. So was doofes ...

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5 vor 12 schrieb am 29.07.2010 14:56

Wenn denn das alles so abgelaufen ist: Lappen weg, Autos beschlagnahmt, ab zum Idiotentest. Sicher wird es nicht so kommen. Aber solche Typen wieder mit einem Fahrzeug auf die Menschheit loszulassen, grübel.

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Scaniatrucker schrieb am 11.08.2010 16:19

So ist es 5 vor 12!!! Manche andere die noch nicht einmal so etwas waghlsigen verbrochen haben den wird der Führerschein für immer entzogen oder eben das man ein haufen dafür blechen muss. So etwas wie diese Leute hier den gehört nicht nur der Entzug sondern ein Fahrverbot auf Lebenszeit.

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