Seesen

Hitzeschäden: A7 wird bei Rhüden tagelang zum Nadelöhr

05.07.2010
Von Andreas Gereke

Hitzeschäden: A7 wird bei Rhüden tagelang zum Nadelöhr

Die A 7 bei der Anschlussstelle Rhüden: In beide Fahrtrichtungen ist wegen beschädigter Betonplatten die Fahrbahn verengt. Die Sanierung des Autobahnbelags erfolgt in den Nächten. Foto: Gereke

RHÜDEN. In den kommenden Nächten erfolgt auf der A7 bei der Anschlussstelle Rhüden die Sanierung der Hitzeschäden an der Fahrbahn. Hohe Temperaturen hatten Freitag dafür gesorgt, dass sich Betonplatten gegenseitig hochdrückten. Fahrzeuge, die die Platten überfuhren, ließen sie brechen. Die A7 war übersät mit Betonteilen.

In beiden Fahrtrichtungen haben sich Platten angehoben – aus diesem Grund sind sowohl in Richtung Norden als auch in Richtung Süden tagsüber nur eine Fahrspur plus Standstreifen für den Verkehr freigegeben. Für die nächtlichen Arbeiten, um vor Ort neue Betonplatten einbauen zu können, wird die Fahrbahn auf nur eine Fahrspur verengt.

„Bereits Freitagnacht hatten wir schadhafte Betonstellen rausgestemmt, um die Löcher mit Kaltmischgut zu verfüllen“, berichtet Stephan Fürsten, Leiter der Autobahnmeisterei Seesen. Sozusagen Erste Hilfe an der A7, um tagsüber den Verkehr über zwei Spuren an der Schadstelle vorbeiführen zu können.

Einige Tage müssen Verkehrsteilnehmer mit dem Nadelöhr an der Anschlussstelle Rhüden leben. Fürsten schätzt, dass die Schäden bis zum Wochenende behoben sind. Die Kosten für die Sanierung beziffert er mit rund 100.000 Euro.

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Kommentare

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sektkorrekt schrieb am 06.07.2010 20:08

Weshalb setzen diese Gehirnweltmeister die Geschwindigkeit da auf 40, also weniger als innerorts ? Wieso nicht 60 oder 80 ? Die meisten Autofahrer sind durchaus in der Lage, eine einspurige Straße unfallfrei zu befahren ;) Dann werden hier die Kosten betont. Wieso zahlen NUR Autofahrer mit der herausragend hohen Kraftstoffbesteuerung für verkehrsfremde Dinge im allgemeinen Haushalt ? Wenn man mal die Steuern nimmt, die ausschließlich Teilnehmer des motorisierten Straßenverkehrs über die Mehrwertsteuer hinaus bezahlen, so deckt das mehrfach die Kosten der Straßeninfrastruktur. Gut, Hundehalter zahlen auch Hundsteuer, aber das ist eine fixe Steuer und keine , die von der Häufigkeit des Gassigehens abhängt. Man stelle sich vor, jeder Hundebesitzer müßte für jedes mal Gassi gehen, in die Rentenkasse einbezahlen oder das Gehalt eines leer fahrenden Zugführers subventionieren , obwohl er selbst vielleicht gar keine Rentenansprüche oder Arbeitsplatz hat.

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Balu schrieb am 07.07.2010 11:48

sektkorrekt, schon mal etwas von Präventivmaßnahmen ( Vorsorgemaßnahmen ) gehört. Da nicht ausgeschlossen werden kann das sich eventuell weitere Betonplatten , bedingt durch die Hitze , nach oben wölben , wurde die Geschwindigkeit in dieser form gedrosselt . Fahre doch mal mit 80 km/h über eine 2 cm hohe Betonschwelle , dann weißt Du wo Dein Fahrwerk bleibt . Diese Maßnahme dient der Sicherheit der dort fahrenden Autofahrer . Traurug ist doch , das in der heutigen Zeit es nicht möglich ist , anständige Straßen zu bauen , bei dem was ein Kilometer Autobahn kostet . Warum gibt es eigentlich eine Autobahnmeisterei , wenn solche Schäden erst entdeckt werden , wenn schon jemand drüber gebrettert ist und den Schaden hat ? Mit den KFZ und anderen Autofahrersteuern hast du vollkommen recht , wenn die da eingesetzt werden wie es vorgesehen ist , dürfte so etwas gar nicht erst vorkommen . Allzeit Gute Fahrt für Dich , auch wenn´s mal nur 40 km/h sind .

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Wasserfrau17 schrieb am 24.07.2010 13:32

Nicht schon wieder tagelange Diskussionen über Geschwindigkeitsbegrenzungen,das bringt doch nichts.

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