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Seesen
Keine Chance: Feuer einfach zu spät entdeckt
SEESEN. „Uns ist die Zeit weggelaufen.“ So beurteilte Seesens Stadtbrandmeister Jürgen Warnecke am Mittwoch den Brand vom Vortag im Seesener Ortsteil Herrhausen. Nach seinen Worten war das Feuer in dem Haus einfach zu spät entdeckt worden. Da das ganze Haus von innen mit Holz vertäfelt war, hatte die Feuerwehr „einfach keine Chance mehr“.
Laut Warnecke waren allein 36 Atemschutzgeräteträger bemüht, das Feuer einzudämmen. Insgesamt waren 138 Kräfte aus sieben Ortsfeuerwehren sowie von Rettungsdienst und Rotem Kreuz im Einsatz. Erst um 1.30 Uhr am frühen Mittwochmorgen gelang es der Wehr, das letzte Glutnest zu löschen. Eine Brandwache blieb noch bis 9.03 Uhr vor Ort.
Welcher Schaden entstanden ist, entzieht sich nach Warneckes Worten seiner Beurteilung. Das habe die Gesellschaft zu bewerten, bei der das Haus versichert ist. Diese werde letztlich entscheiden, ob die Brandstätte ganz abgerissen oder nur das Dachgeschoss erneuert werde.
Der Hauseigentümer war am Dienstag mit einem Handwerker im Keller, als das Feuer ausbrach. Zuvor hatte er Schmalz auslassend am Herd in der Küche gestanden . . . bis der Handwerker klingelte.
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