Schladen

Jugendberatung im Pro-Aktiv-Center droht das Aus

22.09.2009

Jugendberatung im Pro-Aktiv-Center droht das Aus

Jugendberatung im Pro-Aktiv-Center droht das Aus

"Wir wissen einfach nicht, wie es weitergeht", sagt Projektleiterin Margit Ruppelt vom Landkreis. "Zurzeit sieht es für uns grau und trübe aus." Mit dem Ende des Wolfenbütteler Pro-Aktiv-Centers müsste auch die Schladener Außenstelle nach nur knapp einem Jahr wieder schließen.

Aus Sicht des Wolfenbütteler Caritas-Geschäftsführers Andreas Piltz, dessen Berater die Jugendlichen betreuen, wäre das Ende ein herber Verlust. "Es ist ein ganz wichtiges Projekt", betont Piltz. Geholfen werde schwer vermittelbaren Jugendlichen, bei denen oft die Basis für eine betriebliche Ausbildung fehle. Alkoholprobleme, Schulden, Konflikte im Elternhaus - häufig komme vieles zusammen.

Zwar läuft die Beratung in der Schladener Außenstelle bisher nur schleppend an, weniger junge Frauen und Männer als erhofft finden den Weg in den Jugendraum. Die geringe Nachfrage führt Ruppelt jedoch auf die ungünstige Lage zurück. Über einen Umzug in einen besseren Raum in Bahnhofsnähe werde schon nachgedacht, berichtet sie. Solange der Fortbestand unsicher sei, werde man allerdings nichts unternehmen.

An einer Lösung des Finanzkonflikts werde intensiv gearbeitet, versichert Landkreis-Sprecherin Vogt.

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