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Schladen
Archäologie-Park Werla soll in einem Jahr für Besucher öffnen
SCHLADEN. In einem Jahr soll es so weit sein: Der Archäologie-Park „Kaiserpfalz Werla“ soll für Besucher öffnen. Das Erlebnis-Konzept und den aktuellen Stand der Ausgrabungen stellten der Förderverein und die Lenkungsgruppe den Geldgebern der Curt-Mast-Jägermeisterstiftung bereits am Freitag vor.
„Wir präsentieren Ihnen hier ein archäologisches und touristisches Wunder“, verkündete Andreas Memmert, Vorsitzender der Lenkungsgruppe und Samtgemeindebürgermeister von Schladen, bei der Begehung der Ausgrabungsstätte sichtlich stolz.
Die Rede ist von einer 20 Hektar großen Anlage, die seit 2007 freigelegt wird. „Was Sie hier sehen, ist nur ein Bruchteil“, erklärte Werlaburgdorfs Bürgermeister Frank Oesterhelweg. Von der einstigen Residenz Kaiser Barbarossas seien bisher nur Teile der äußeren und inneren Vorburg zu erkennen. Allerdings liefen die Verhandlungen, die Ausgrabungen möglichst bald auch auf die anliegenden Weizenfelder auszuweiten.
Geplant ist außerdem, das Gelände mit alten Fruchtsorten wie Hirse, Dinkel, Flachs und Schlehe zu bepflanzen, um eine Art mittelalterliche Kulturlandschaft zu schaffen. Mittelalterliche Rasenmäher in Form von Ziegen sind übrigens schon da.
„Ein Besuch hier ist besser als zehn Geschichtsstunden“, meinte Oesterhelweg im Hinblick darauf, dass der Archäologie-Park künftig auch Schulklassen begeistern soll. „Und das alles kostenlos“, freut sich sein Kollege Memmert. „Damit wollen wir etwas für Familien tun und die Region stützen.“
Gedruckte GZ: Wodurch die Ausgrabungsarbeiten erschwert werden, lesen Sie in der Samstag-Ausgabe.
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