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Schladen
Fördertopf leer: Ortsdurchfahrt Wehre muss warten
WEHRE. Die ab Mai geplante Sanierung der Ortsdurchfahrt in Wehre kann voraussichtlich nicht vor dem kommenden Jahr starten. Der Grund: Für 2010 sind keine Fördergelder mehr zu bekommen.
Gehofft hatten die Gemeinde Schladen und der Landkreis Wolfenbüttel auf Mittel nach dem so genannten Entflechtungsgesetz. Dieser Topf sei für das laufende Jahr jedoch komplett ausgeschöpft, teilte Beate Klein von der Kreisverwaltung mit.
Ein neuer Zeitplan für den Umbau der Goslarschen Straße existiert bislang nicht. Voraussichtlich im September oder Oktober werde die Förderstelle in Hannover mitteilen, ob für 2011 oder noch später mit einer Förderung zu rechnen sei, erläuterte Klein. Sollte dies nicht der Fall sein, werde man zusammen mit der Gemeinde prüfen, ob sich das Vorhaben durch eine Vorfinanzierung 2011 verwirklichen lasse.
Höhere Belastung
Viele Wehrer dürfte die Nachricht enttäuschen, denn bislang war der Umbau der Ortsdurchfahrt als erstes großes Projekt der Dorferneuerung vorgesehen. Noch vor zwei Wochen hatten die Planer vom Büro „mensch und region“ die Erneuerung der Straße bei einer Einwohnerversammlung als kurzfristig realisierbar eingestuft.
Die Belastung der Anwohner war zuletzt spürbar gestiegen, weil Autofahrer die Strecke über Wehre vermehrt auf dem Weg zur A 395-Anschlussstelle Schladen-Nord nutzen. Der Umbau soll auch zur Verkehrsberuhigung beitragen.
Etwas zuversichtlicher als die Kreisverwaltung äußerte sich Schladens Bürgermeister Heinz-Jürgen Wiechens, der einen Baubeginn in diesem Jahr noch nicht ausschloss. Sollte sich das Vorhaben verzögern, drohen nach seinen Worten jedoch zusätzliche Kosten: Bislang habe man gehofft, die im Winter entstandenen Schlaglöcher im Zuge der Straßensanierung beseitigen zu können, sagte Wiechens. Bei einem späteren Baubeginn fielen diese Arbeiten aber wohl zusätzlich an.
Gedruckte GZ: Wie sich die Planer die komplette Dorferneuerung vorstellen, lesen Sie in der Dienstag-Ausgabe.
Kommentare
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Na hoffentlich passiert da bald was. Diese Straße war/ist vom Ortsein- bis zu Ortsausgang seit Ewigkeiten schon ein "Acker". Durch die nun entstandenen Löcher -oder sagen wir lieber Krater- ist der Zustand noch schlimmer. Es ist inzwischen eine Zumutung für jeden Autofahrer, der dort lang muss. Nicht mal Schilder weisen auf den schlechten Zustand hin.
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