Schladen

Planer raten zu Dorfverein für Wehre

19.02.2010
Von Ralf Blasig

WEHRE. Durch gut ein halbes Dutzend Vorhaben soll Wehre schon bald ein neues Gesicht bekommen. Diesen Vorschlag machten die Planer vom Büro „mensch und region“ am Donnerstagabend bei einer Einwohnerversammlung zur Dorferneuerung.

Den rund 30 Bürgern im Gasthaus Wiedemann präsentierten sie eine Liste von sieben Projekten. Diese halten sie für kurzfristig umsetzbar, weil Planung und Finanzierung keine nennenswerten Hürden mehr darstellen.

Ingenieur Wolfgang Kleine-Limberg empfahl einen Dorfverein, der soziale und kulturelle Aufgaben übernehmen sowie die Umsetzung der Dorferneuerungspläne begleiten könne. Als Vorteil eines Dorfvereins gilt zudem, dass sich Bürger mit klarem Mandat in die Umgestaltung ihres Ortes einbringen können.

Kleine-Limberg machte sich außerdem für einen Kulturmonat stark. Auf verschiedenen Höfen könne es Musikveranstaltungen mit Schülerbands und klassischen Orchestern geben, erläuterte der Planer. Als weitere kurzfristig machbare Vorhaben nannte Kleine-Limberg die Grüngestaltung im Ort, die Fußwegeverlängerung vom Hagenberg zum Pastor-Heintze-Weg, die Umgestaltung des Trafohauses und die Verlegung der Wertstoffcontainer.

Bald beginnen soll zudem der Umbau der Ortsdurchfahrt, bei dem die Verkehrsberuhigung eine wichtige Rolle spielt. Die Belastung der Anwohner an der Goslarschen Straße habe in den vergangenen Jahren zugenommen, sagte der Schladener Samtgemeindebürgermeister Andreas Memmert. Geprüft werde derzeit, ob für die Erneuerung der Fahrbahn noch zusätzliches Fördergeld zu bekommen sei. Falle die neue Schicht dicker aus, dann halte sie länger.

Gedruckte GZ: Wie die Planer die Idee eines Dorfzentrums bewerten, lesen Sie in der Samstag-Ausgabe.

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