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Schladen
Nordzucker baut elf Arbeitsplätze ab
Blick auf die Zuckerfabrik in Schladen: Elf Mitarbeiter sollen über ein Altersteilzeit-Modell ausscheiden. Archivfoto: Gereke
SCHLADEN. Das Schladener Werk des Nordzucker-Konzerns übersteht den geplanten Jobabbau vorerst offenbar ohne tiefe Einschnitte. Mit elf Mitarbeitern sei Altersteilzeit vereinbart worden, sagte Werksleiter Burkhard Jahn. Die Beschäftigten hätten freiwillig zugestimmt. Derzeit besteht die Schladener Stammbelegschaft Jahn zufolge aus 130 Arbeitnehmern.
Sorgen um die Zukunft der Schladener Arbeitsplätze waren Anfang der Woche aufgekommen, als ein internes Strategiepapier des Konzerns bekannt geworden war. Demnach will Nordzucker in Deutschland 87 Jobs streichen, dabei aber offenbar auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Als Grund gelten Probleme nach der Übernahme des dänischen Konkurrenten Danisco.
Aktive Phase
Nach Jahns Worten fallen die elf Arbeitsplätze in Schladen nicht sofort weg, da die Beschäftigten zunächst in die so genannte aktive Phase der Altersteilzeit kommen. Aus dem Unternehmen ausscheiden würden die ersten Mitarbeiter frühestens in drei Jahren.
Ein weiterer Arbeitsplatzabbau sei nicht geplant, versicherte Jahn: „Das kann ich hundertprozentig sagen.“ Stellenstreichungen über auslaufende Zeitverträge spielten in Schladen keine Rolle.
Der Schladener Betriebsrat sieht in dem Altersteilzeit-Modell ebenfalls kein Problem für die betroffenen Mitarbeiter. „Die freuen sich darauf“, sagte der stellvertretende Vorsitzende Oliver Siemens. Alle Kollegen hätten das Angebot in Ruhe geprüft und könnten sich den vorgezogenen Ruhestand leisten.
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