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Wirtschaftsplan für Warnetalbahn steht, Investitionen sind nicht möglich
SCHLADEN. Ohne Diskussion hat der Wirtschafts- und Finanzausschuss des Landkreises Wolfenbüttel den Wirtschaftsplan 2010 für die Warnetalbahn abgesegnet. Das voraussichtliche Defizit von knapp 1.900 Euro wird aus Rücklagen abgefangen, Platz für Investitionen bleibt indes aber nicht.
Und Investitionen wären dringend nötig, um die Museumsbahn wieder komplett von Salzgitter-Bad bis Börßum fahren zu lassen, derzeit enden die Züge in Werlaburgdorf. Kai Edelmann, Geschäftsführer der Warnetal GmbH nennt die Probleme: „Die westliche Vorflutbrücke an der Oker ist nicht mehr tragfähig. Das sagt jedenfalls ein Gutachter.“ Zudem drückt den Geschäftsführer noch ein anderer Schuh. Die Eigentumsverhältnisse im Bahnhof Börßum sind noch nicht endgültig geklärt.
Schladens Samtgemeindebürgermeister Andreas Memmert, der turnusgemäß zu Jahresbeginn den Vorsitz der Gesellschafterversammlung der Warnetalbahn GmbH übernommen hat, gibt eine ungefähre Ahnung, wie die Bahn wieder ins Rollen kommen kann: „Die Vernetzung der Museumsbahnen ist ein Bestandteil des ILEK.“
In diesem Integrierten Ländlichen Entwicklungs-Konzept sollen Warnetalbahn, Assebummler und der historische Bahnhof Vienenburg verbunden werden. Daher hat er große Hoffnungen, Fördermittel für die Bahn zu bekommen. „In zwei bis fünf Jahren muss das Thema erledigt sein“, gibt Memmert einen Zeitplan vor.
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