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Schladen
Gute Rüben-Ernte sichert Jobs bei Nordzucker
SCHLADEN. 1,3 Millionen Rüben hat das Nordzucker-Werk in Schladen in diesem Winter zu Kristallzucker verarbeitet. Eine Rekordsumme, die einer überraschend guten Ernte zu verdanken ist.
„Nach den geringen Niederschlägen in unserer Region hatten wir damit gar nicht gerechnet. Wir vermuten aber, dass der gute Ertrag mit der langen Vegetationszeit zusammenhängt“, sagt der Manager für Rübenbeschaffung in Schladen, Matthias Schulte.
Anders als im Jahr zuvor hätten die Landwirte mit dem Aussäen der Rüben schon im März begonnen, so dass die Pflanzen rund zwei Wochen länger als üblich gedeihen konnten. Der „Königin der Feldfrüchte“, wie die Rübe in Fachkreisen genannt wird, habe dies augenscheinlich gut getan. „Wir werden aus diesem hervorragenden Ergebnis sicherlich Lehren für die nächste Kampagne ziehen, so dass wir in Zukunft eine viel zuverlässigere Ertragsschätzung abgegeben können“, meint Schulte.
Aufgrund der guten Ernte erziele Nordzucker in Schladen eine hohe Auslastung, die sich auch in den Beschäftigungszahlen niederschlage, sagt Werksleiter Burkhard Jahn. „Wir haben 130 Stammmitarbeiter sowie 20 zusätzliche Helfer während der Kampagne beschäftigt. Nach unserer Einschätzung wird das auch in den nächsten Jahren so bleiben.“
Fast alle Mitarbeiter, darunter auch die 15 Auszubildenden im Fach Energieelektronik, genießen nun, nach Kampagnenende, die dreiwöchigen Betriebsruhe, bis es Mitte Februar mit Reparaturarbeiten an den Maschinen weitergeht. Lediglich die Beschäftigten, die den Zucker verladen, müssten noch schuften, berichtet Jahn.
Gedruckte GZ: Was Nordzucker zum Streit-Thema Lärmbelästigung sagt, lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe.
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