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Schladen
Neues Leben kommt in den Jugendraum
SCHLADEN. Erfolge in der Jugendarbeit meldet die Samtgemeinde rund 100 Tage nach dem Start eines neuen Projekts. Vier Streetworker des Landkreises Wolfenbüttel sind seit Oktober unterwegs, um Kontakt zu jungen Schladenern aufzubauen.
Sichtbares Resultat der Arbeit ist neues Leben im Jugendraum. Zweimal in der Woche, montags und mittwochs, treffen sich dort laut Samtgemeindebürgermeister Andreas Memmert nun 15 bis 20 junge Frauen und Männer.
„Ganz brave Sachen“
Die neuen Gruppen wirken aus Memmerts Sicht einem Mangel entgegen, der nach der vorübergehenden Schließung des Jugendraums entstanden sei. Für die jüngeren Heranwachsenden habe sich seitdem wieder ein Angebot etabliert, die älteren jedoch habe man nicht mehr erreicht. Die Streetworker seien nun auf die Jugendlichen an ihrem Treffpunkt am Taternberg zugegangen und hätten Kontakt aufgebaut. Über einen Fragebogen hätten sie mehr über die Interessen und Probleme erfahren.
Besonders beliebt bei den Jugendlichen seien „ganz brave Sachen“ wie Gesellschaftsspiele und gemeinsames Kochen, berichtet Memmert: „Die Jugend ist wesentlich besser als ihr Ruf.“ 16 bis 22 Jahre alt seien die jungen Schladener, die nun wieder in den Jugendraum kämen, gut gemischt sei die Gruppe.
Bis Ende 2010
Im Einsatz sind die Streetworker bis Ende des Jahres. Anschließend sollen laut Memmert möglichst Ehrenamtliche die Aufgaben übernehmen, denn dauerhaft seien die hauptamtlichen Kräfte nicht zu finanzieren.
Gedruckte GZ: Wie Memmert das Aus für die Beratung im Pro-Aktiv-Center bewertet, lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe.
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