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Schladen
Memmert zum Winterdienst: „Bauhof gibt mehr als 100 Prozent“
SCHLADEN. Der Winterdienst während des Sturmtiefs „Daisy“ bewegt die Gemüter auch in der Samtgemeinde. „Unser Bauhof gibt mehr als 100 Prozent“, sagt Samtgemeindebürgermeister Andreas Memmert.
Mit den gleichen Worten habe er auch eine Anfrage des Radiosenders „NDR 1“ beantwortet, sagte Memmert. Der Sender hatte landesweit gefragt, ob die Bürger in den jeweiligen Orten ebenso wie in Lüneburg nach dem Zusammenbruch des Winterdienstes zum selbstständigen Räumen der Nebenstraßen aufgefordert würden.
„Mit einem drei Meter breiten Schild im Dunkeln bei Schneetreiben in der Hornburger Altstadt an parkenden Autos vorbei Schnee zu schieben ist schon eine große Herausforderung“, betonte Bürgermeisterin Helga Küchler.
Seit dem 25. Dezember sind alle elf Bauhofmitarbeiter im Zwei-Schicht-Betrieb rund um die Uhr im Einsatz, um auch alle Nebenstraßen für den Verkehr passierbar zu machen. „Hunderte von Tonnen Schnee können wir nicht abfahren“, sagte Memmert. Nur von den dringend erforderlichen Stellen werde der Schnee auf den Schützenplatz transportiert.
Ab Schneehöhen von zehn Zentimetern werden Landwirte eingesetzt, die bei der Samtgemeinde unter Vertrag stehen. Das sind Holger Meier (Hornburg), Wolfgang Steckhahn (Schladen) und Ernst-Wilhelm Heinemeyer (Wehre und Beuchte).
„Wir haben die Katastrophe nicht zur Katastrophe werden lassen, aber ich bitte in der Bevölkerung um mehr Verständnis und Toleranz, dass der Schnee auch irgendwohin muss“, bittet Memmert und spricht dem Bauhofteam seine höchste Anerkennung aus. Salz und Streugut hatte und hat die Samtgemeinde nach Aussage von Memmert immer in ausreichender Menge vorrätig.
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