Region Harz

Klimawandel: Wenn im Harz der Schnee fehlt

27.01.2012
Von Oliver Stade

HARZ. Das Land unterstützt die Klimaforschung in Niedersachsen in den kommenden zwei Jahren mit fünf Millionen Euro, damit sie bis 2013 fortgesetzt werden kann. Wissenschaftler erkunden schon seit 2009 die Folgen des Wetterwandels für den Tourismus in Urlaubsregionen wie dem Harz.

Das Zwischenergebnis fällt positiv aus. Die Zufriedenheit der Gäste sei „ziemlich hoch“, sagt Anne Kotzur, Mitarbeiterin am Institut für Unternehmensentwicklung der Leuphana-Universität Lüneburg und zuständig für Tourismusmanagement. Viele Urlauber würden den Harz sogar weiter empfehlen. Zudem stelle sich die Urlaubsregion mit schneeunabhängigen Freizeitangeboten auf den Klimawandel ein.

Die Ergebnisse einer Gästebefragung wurden im September 2011 vorgestellt. Spannend dürfte es demnächst werden. Die Schlussfolgerungen aus den Gästebefragungen und Gesprächen mit Kennern der Region etwa vom Harzer Tourismusverband oder dem Nationalpark wollen Kotzur und ihre Mitstreiter, die auch für die Lüneburger Heide nach Lösungen suchen, im Februar präsentieren. Im Frühjahr ist dann ein weiterer Workshop zu Klimastrategien geplant.

Im Kern soll beantwortet werden, wie die Region sich am besten auf den Klimawandel einstellt. Die Experten rechnen mit steigenden Temperaturen sowie extremen Wetterereignissen wie Starkregen und Schneemangel.

Gedruckte GZ: Was der Nationalparksprecher über den Klimawandel und Investitionen in den Skitourismus sagt, lesen Sie in der Samstag-Ausgabe.

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