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Region Harz
Nur vereinzelt Sprechzeiten: Sparen am Service für Arbeitslose
In Bad Harzburg und Braunlage bietet die Agentur für Arbeit kaum noch Beratungstermine an. Foto: Archiv
BRAUNLAGE/GOSLAR. Die Einschnitte der Agentur für Arbeit in Goslar bei der Beratung treffen Arbeitslose aus Braunlage und Bad Harzburg stärker als zunächst angenommen.
In beiden Städten werden nur noch für einen begrenzten Personenkreis Termine angeboten. Arbeitslose, die kein Hartz IV beziehen, müssen hingegen Fahrten in andere Städte in Kauf nehmen.
Schwerbehinderte und Rehabilitanden können nach Absprache weiter Sprechzeiten in Bad Harzburg und Braunlage besuchen. Das gilt auch für Schüler, die zur Berufsberatung wollen. Nach vorheriger Absprache können auch Arbeitslose aus Wieda, Walkenried und Zorge in Braunlage Termine vereinbaren. Wenn die Orte im Laufe des Jahres zum Agenturbezirk Göttingen verlegt werden, müssen die Südharzer für Arbeitslosenfragen in die Universitätsstadt.
Für Arbeitslose aus Braunlage, die ein Anliegen bei der Agentur klären wollen, ist seit Anfang Januar die Agentur in Clausthal-Zellerfeld zuständig. Eine Anruferin aus Braunlage klagte über weite Fahrwege. Arbeitslose aus Bad Harzburg werden an die Agentur nach Goslar verwiesen, erklärte Behördensprecher Robert Kierski.
Für Hartz-IV-Empfänger ändert sich nichts, heißt es. Sie werden weiter in Braunlage und Bad Harzburg vom Jobcenter betreut. Dennoch berichtete eine Leserin aus Braunlage, dass sie für einen Termin nach Goslar fahren musste. Die Agentur erklärt dies mit einer Beratung für ein Sonderprojekt, das sich an ältere Hartz-IV-Empfänger richte.
Kommentare
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Oh, es tut sich anscheint was. Aber was soll das, die Bürger aus der Samtgemeinde Walkenried müssen für Arbeitslosenfragen nach Göttingen fahren? Das wird ja immer verrückter. Gibt es das Arbeitsamt Osterode dann wohl auch nicht mehr? Wir gehören ja noch zum Landkreis Osterode und demnach das nächst gelegen. Wenn es so kommt, dann hoffe ich doch mal, dass die Herrschaften der Politik das so regeln, dass die Fahrtkosten erstatten werden. Ich glaube das ist keinem Arbeitslosen zumutbar 60 km Fahrtkosten aus der eigenen Tasche zu bezahlen. Nur weil die Arbeitsagentur anscheint Kosten einsparen will.
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Ja, als hätte ich es geahnt, vor wenigen Tagen bereits schrieb ich davon, das die Sparpotenziale bei den ARGEN noch längst nicht ausgereizt sind. Was geht hier in Deutschland vor, ein Politiker ist verlogener als der andere, egal welcher Coleur. Geld muss ja anscheinend in riesigen Mengen irgendwo gebunkert sein, denn Banken werden laufend gerettet und ein Rettungsschirm folgt dem anderen in schirr unvorstellbaren Summen. Warum wird das Geld nicht in die Hand genommen und da eingebracht wo es nötiger ist. Den Arbeitslosen wird laufend mehr abverlangt. Wie hier lange Anfahrtswege ohne das diese entsprechend vergütet werden, da gibt keinen schmalen Euro für Initiativbewerbungen usw.. Die da oben haben überhaupt keine Vorstellung mehr, wie Leute mit wenig Geld einen Monat lang zurecht kommen müssen. Und soweit ich informiert bin, müssen die Jobcenter Fahrtkosten erstatten, wenn der Weg zur ARGE oder auch zum Vorstellungsgespräch mehr als 3 km beträgt.
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