Region Harz

Wildwurst mit Mönchpfiffelsenf: Harz will mit Regional-Produkten punkten

24.01.2012
Von Oliver Stade

Wildwurst mit Mönchpfiffelsenf: Harz will mit Regional-Produkten punkten

Klosteradministrator Günther Heuer-Brockmann in der Brennerei. In den Fässern lagert Schnaps. Foto: Klostergut

HARZ. Der Harzer Tourismusverband (HTV) hat am Dienstag auf der Grünen Woche in Berlin weitere Produkte mit einem regionalen Siegel ausgezeichnet. Es soll helfen, den Harz als unverkennbare Marke zu schärfen.

Wie gut regionale Produkte sich mitunter verkaufen, davon weiß Kai Schürholt zu berichten, Direktor des Klosterhotels in Wöltingerode. Der Cassis-Senf vom Kloster Mönchpfiffel aus dem thüringischen Kyffhäuserkreis verkaufe sich palettenweise, und die Wildbratwürste „Antonius“, die die Klosterküche samt dem fruchtig-süßen Senf und Bratkartoffeln anbietet, würden zu den beliebtesten Gerichten zählen.

Am Dienstag hat der HTV das Würstchengericht mit der Regionalmarke „Typisch Harz“ ausgezeichnet, dazu den „Kloster-Edelkorn“ aus der Klosterbrennerei Wöltingerode sowie Schinken und Mettwurst der Fleischerei Lambertz aus St. Andreasberg, die die Würstchen in die Klosterküche liefert. Außerdem erhielten Bier der Museums- und Traditionsbrauerei Wippra und Spezialgebäcke aus Stolberg (beide Landkreis Mansfeld-Südharz) das Harz-Siegel, das für drei Jahre gültig ist.

Gedruckte GZ: Wie die Regionalmarke funktioniert, lesen Sie in der Mittwochs-Ausgabe.

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