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Wie eine Fusion: Leitstellen verschmelzen virtuell
Dietmar Limburg, Leiter der Rettungsleitstelle in Osterode, nimmt Notrufe in der Interimsleitstelle entgegen. Die Übergangslösung bis zur Fertigstellung des Umbaus arbeitet mit der neuen Notrufabfragetechnik. Foto: Bertram
OSTERODE. Später als geplant, aber noch dieses Jahr sollen die Rettungsleitstellen Goslar und Osterode per Rufumschaltung verbunden werden. Udo Müller, Fachbereichsleiter Ordnung beim Kreis Osterode, sieht darin ein gelungenes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit.
Spätestens im zweiten Quartal des Jahres soll die virtuelle Zusammenschaltung erfolgen, angestrebt wird sie zum April. „Die Goslarer haben ihre Technik schon modernisiert, bei uns ist dieses im Gange“, sagte Müller am Montag.
Derzeit wird die Leitstelle im Osteroder Ortsteil Lasfelde für 450.000 Euro modernisiert und aufgerüstet, um die Voraussetzungen für die virtuelle Fusion zu schaffen. „Wir fahren die Leitstelle mit jeweils einem Mann im Dreischicht-Betrieb“, erklärte Müller. In Goslar sei die Rettungsleitstelle doppelt besetzt.
Wenn beide Einrichtungen verbunden werden, sollen beide Leitstellen nachts nur mit je einer Kraft besetzt werden, tagsüber weiterhin mit drei Mitarbeitern. Dadurch werden Arbeitskräfte freigesetzt. Goslar baut zwei seiner 13 Planstellen ab, aber ohne Kündigungen, wie Regine Körner, Leiterin des Fachdienstes Ordnung beim Kreis Goslar erklärt. Einer der Mitarbeiter habe sich bereits einen neuen Job gesucht. Seine Stelle wird nicht wieder besetzt.
Gedruckte GZ: Welche Vorteile die Beteiligten in der Fusion sehen, lesen Sie in der Dienstag-Ausgabe.
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