Region Harz

Maxi: Möglicher Retter springt ab

09.09.2010
Von Frank Heine

Maxi: Möglicher Retter springt ab

Hilfe für Maxi ist dringender denn je nötig: Der mögliche Stammzellspender aus den USA hat abgesagt. Foto: Privat

GOSLAR. Schlimme Nachrichten für den neun Monate alten Maxi: Der potenzielle Stammzellspender aus den USA ist endgültig abgesprungen und scheidet als Retter aus.

Mehr denn je wird der Kampf um das Leben des an akuter Leukämie leidenden Jungen aus Salzgitter-Lebenstedt zu einem Wettlauf mit der Zeit.

Unter Tränen gab Großmutter Waltraud Voß-Hoppe am Donnerstagnchmittag die Nachricht am Telefon durch. Die Eltern seien völlig verzweifelt, alle Angehörigen am Boden zerstört. Ihre dringende Bitte lautet: „Geht bitte weiter zu den Typisierungen!“ Vielleicht findet sich ja doch noch der passende Spender für Maxi.

Die nächste Typisierung ist bereits für diesen Freitag angesetzt. Die Berufsbildenden Schulen (BBS) Bad Harzburg/Clausthal-Zellerfeld rufen alle Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 55 Jahren auf, sich in den BBS-Räumen in Bad Harzburg zwischen 11 und 15 Uhr ein paar Tropfen Blut für eine Probe abnehmen zu lassen.

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Kommentare

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vollekanne schrieb am 09.09.2010 20:20

unfassbar

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MS schrieb am 09.09.2010 20:41

Ich schließe mich vollekanne an. Einfach unfassbar und nicht zu begreifen. Erst die erlösende Meldung aus den USA und nun dieser Rückschlag. Ein Schlag ins Gesicht aller, die unmittelbar betroffen sind. Auch diesmal drücke ich die Daumen, das es morgen in Bad Harzburg klappt und Maxi endlich das bekommt, was er dringend braucht.

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Eine Interessierte schrieb am 09.09.2010 20:44

Das ist ja wohl der Hammer!!! Wie kann man sich denn typisieren lassen und dann, wenn man wirklich gebraucht wird, abspringen??!! Ich wünsche dem kleinen Maxi alles, alles erdenklich Gute und hoffe, dass bald ein passender Spender gefunden wird!!!

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HarzerJung schrieb am 09.09.2010 21:52

Der letzte Termin hat leider nicht gepaßt,morgen sind wir dabei und hoffen das sich viele Leute Typisieren lassen! Hoffentlich findet sich bald ein passender Spender und zieht das dann auch durch! Alles Gute dem kleinen und der Familie

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Wasserfrau17 schrieb am 09.09.2010 23:24

meine Vorschreiber haben recht als ich das las konnte ich es nicht fassen,wie kann man sich testen lassen,und wenn es dann hart auf hart kommt kneifen.Hat es den jenigen nicht gepasst,das der Emüfänger kein Amerikaner ist?Ich hoffe das es doch noch für den kleinen alles gut ausgeht.

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harzfreund schrieb am 10.09.2010 06:33

Der hat bestimmt darauf spekuliert, dass er richtig Kohle dafür bekommt. In den USA macht so etwas keiner für umsonst. Stichwort: Leihmütter etc. Es gibt keinen Grund und keine Ausrede, einen Rückzieher zu machen. Wer sich typisieren lässt, muss doch damit rechnen, dass der glückliche Zufall eintritt...Alles Gute für Maxi

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objektiv schrieb am 10.09.2010 07:26

....wiederlicher Charakter!!!!

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MS schrieb am 10.09.2010 07:32

@harzfreund , Sie werden leider Recht haben.Aber dann sollte bitte als letzte Möglichkeit auch darüber nachgedacht werden , so verwerflich es auch ist , zu hinterfragen , wie hoch die gewünschte Summe ist. Wie gesagt, ich finde es extrem verwerflich und wünsche diesem Mensch ,das Ihn sein schlechtes Gewissen sein ganzes Leben lang verfolgt , aber er soll eine Summe X nennen. Bei dem Rückhalt in unserer Bevölkerung sollte man dann über eine Spendenaktion nachdenken.Und zwar nicht immer nur nach Afrika oder Asien, sondern für MAXI ! Ich wäre frohen Mutes , das man es schaffen könnte, damit der kleine Mann ein Chance hat ! Ich bin gerne bereit, mich in diesem Fall an einer Sammelaktion in Goslar oder wo auch immer zu beteiligen !

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Balu schrieb am 11.09.2010 01:21

ich weiß aus meiner Zeit bei den Johannitern , das daß Spenderblut ( Nativblut) innerhalb einer bestimmten Zeit aufgearbeitet und dem Empfänger zugeführt werden muß . Es entzieht sich jetzt meiner Kenntnis , ob ggf. der Spender aus den USA nicht auch dafür hier nach Deutschland kommen muß . Man weiß nichts über diesen Menschen . Eventuell fehlen ihm schlichtweg die Mittel ,selbst einen Flug zu finanzieren , wobei ich denke, das es daran doch wohl nicht scheitern sollte .Ob der Spender überhaupt Forderungen gestellt hat ist nicht bewiesen da die Informationen für das Zurückziehen nicht genannt wurden .Es ist ja auch nicht so , das da mal eben etwas Spenderblut entnommen wird . Vielmehr wird Knochenmarkhaltiges Blut aus Brustbein oder Huftknochen abgesaugt. Diese Prozendur ist nicht gerade ohne .Für die Chance , damit ein leben zu retten würde ich das gerne auf mich nehmen . Bin seit Jahren typsiert und in der Kartei .

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vollekanne schrieb am 11.09.2010 07:51

@ baluheutzutage wird dein beschriebener weg zur entnahme ´veraltet hab mal was aus wikipedia kopiert (geht schneller als selber schreiben ;) ) Inzwischen wurde die klassische Knochenmarkspende von der Peripheren Blutstammzellspende weitgehend abgelöst. Dabei wird dem Spender etwa eine Woche lang das Hormon (G-CSF) gespritzt, welches bewirkt, dass Stammzellen aus dem Knochenmark ins Blut übergehen. Dort können sie dann mittels Stammzellapherese herausgefiltert werden.

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objektiv schrieb am 11.09.2010 10:00

@vollekanne: Passt! Aber irgendwie erinnert mich der vermeintliche Spender an unsere Politiker. Erst geht er zur Typisierung (Wahlversprechen), soll er sein Wahlversprechen (Knochenmarkspende) dann einlösen, duckt er ab und windet sich in Ausreden. Aus meiner Sicht ist ein solches Verhalten Nötigung und Körperverletzung, letzteres hoffentlich ohne Todesfolge!!!!

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KUS schrieb am 11.09.2010 20:11

Daß diese Frage unangenehm ist und auch sonst nicht zum Artikel paßt , ist mir vollkommen klar. Ich stelle sie dennoch: Nach der Typisierung tausender Goslarer wird also ein potentieller Spender in den USA gefunden. Maximilian, Du wunderschöner Kerl, bleib tapfer!

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vollekanne schrieb am 11.09.2010 22:50

wer weiss was passiert ist vielleicht ist der spender selber krank geworden....

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