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Harzkliniken: Gewerkschaften dürfen in Beirat
GOSLAR. Im Beirat für die Asklepios-Harzkliniken sollen Gewerkschaftsvertreter mitarbeiten. Dafür hat sich am Montag nach ausgiebiger Debatte der Kreistag ausgesprochen und die Frage aufgeworfen, wer für den beschädigten Ruf der Kliniken verantwortlich ist.
Mit zunehmender Dauer nahm die Diskussion merkwürdige Züge an: Eigentlich hatte Asklepios-Geschäftsführer Ulrich Gnauck die strittige Frage längst beantwortet. Er hatte am Sonntag erklärt, in dem Beirat Vertreter aller in den drei Krankenhäusern vertretenen Gewerkschaften aufnehmen zu wollen.
Dennoch entzündete sich an der Frage im Kreistag eine lebhafte Debatte – zudem kam der Wunsch auf, es möge nun ruhiger um die Kliniken in Goslar, Bad Harzburg und Clausthal-Zellerfeld werden.
Vor allem die CDU, aber auch FDP-Fraktionschef Jürgen Lauterbach kritisierten den SPD-Bundestagsabgeordneten Sigmar Gabriel, der sich in den vergangenen Tagen in die Debatte eingeschaltet hatte. Der Goslarer hatte vehement dafür plädiert, einen Verdi-Vertreter in den Beirat aufzunehmen, der für einen besseren Informationsfluss zwischen Klinik, Kommunalpolitik, Patienten und anderen Interessengruppen sorgen soll.
FDP-Fraktionschef Jürgen Lauterbach sagte unverkennbar an die Adresse Gabriels gerichtet: „Der Beirat ist kein Kampfmittel gegen einen Geschäftsführer“, um diesen „wund- reif zu schießen“. Vielmehr müsse die Qualität der Patientenversorgung im Vordergrund stehen.
CDU-Abgeordneter Carlos Mateo warf Gabriel vor, er habe das Krankenhaus durch seine Stellungnahmen geschädigt. Schon in den Tagen zuvor hatten er und FDP-Mann Peter Brockhaus Gabriels Vorgehen als unangemessene Einmischung kritisiert. Horst Brennecke von der SPD konterte, die Diskussion um den Ruf der Kliniken sei von dem Konzern selbst durch zwei plötzliche Geschäftsführerwechsel ausgelöst worden.
Kommentare
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Ah ja ! Gabriel hat also den Ruf der Kliniken beschädigt... Ich dachte immer, das hätten die Kliniken ganz gut allein hinbekommen. Schön, wie unermüdlich die Herren von schwarz/gelb sich gegen eine gewerkschaftsbeteilligung wehren. Ich glaube Demokratie geht anders, als die drei es zur Zeit möchten...
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Ah ja ! Gabriel hat also den Ruf der Kliniken beschädigt... Ich dachte immer, das hätten die Kliniken ganz gut allein hinbekommen. Schön, wie unermüdlich die Herren von schwarz/gelb sich gegen eine gewerkschaftsbeteilligung wehren. Ich glaube Demokratie geht anders, als die drei es zur Zeit möchten...
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Herr Gabriel sollte sich aus der Kommunalpolitik heraushalten. Während seiner Zeit als Kommunalpolitiker, Ministerpräsident und Bundesumweltminister hat er doch auch nichts auf die Beine gestellt. Doch, er hat dafür Sorger getragen, daß Parteigenossen ordentliche und gut bezahlte Posten in der Goslarer Stadtverwaltung erhalten haben.
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