
Nachrichten aus dem Harz
Goslarsche Zeitung | Harzburger Zeitung | Harzer Tageblatt
Öffentliche Anzeigen für den Harz



- Über uns |
- Kontakt |
- Mediadaten |
- Sitemap |
- Login |
- Newsletter
Region Harz
Wirtschaftsministerium hilft Westharz mit zwei Millionen Euro
HARZ. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Goslar hat soeben ihre Arbeit aufgenommen, schon wird die nächste Offensive für die strukturschwache Region vorbereitet. Im November beginnt ein Projektbüro für den Westharz mit der Arbeit.
„Zukunft Harz – Wachstum und Beschäftigung“ lautet die Initiative, mit der sich wieder einmal Hoffnungen für die Region verbinden. Im November soll in Clausthal-Zellerfeld im repräsentativen Sparkassengebäude am Zellbach ein Büro eingerichtet werden. Kräfte aus der Region und externe Berater sollen in sechzehn Monaten Projekte auf die Beine stellen, die die Kreise Goslar und Osterode bei der wirtschaftlichen Entwicklung voranbringen.
McKinsey soll helfen
Am 9. September überreicht Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) den Landräten Stephan Manke (SPD, Goslar) und Bernhard Reuter (SPD, Osterode) einen Förderbescheid über zwei Millionen Euro. Das Büro im Oberharz erhält prominente Unterstützung. Mit dem Geld werden Experten der Unternehmensberatung McKinsey bezahlt. Beide Landkreise übernehmen zusammen einen Eigenanteil von zusammen 400.000 Euro.
In dem Projektteam sollen drei McKinsey-Berater und zwei Mitarbeiter der Landkreise in Vollzeit tätig sein. Sie sollen von einem Mitarbeiter der TU Clausthal unterstützt werden.
Dazu wird eine Lenkungsgruppe mit den beiden Landräten und Minister Bode sowie drei Unternehmern eingerichtet. Vorgeschlagen wurden Dr. Stephan Röthele von der Sympatec GmbH in Clausthal-Zellerfeld, Willi Lauer, Gründer des Langelsheimer Betriebs Uhlig Rohrbogen, und Winfried Seeringer von der Christ-Unternehmensgruppe aus Osterode. Auch TU-Präsident Thomas Hanschke soll in dem Gremium mitarbeiten, um die Potenziale der Universität mit Blick auf Ausgründungen von Unternehmen besser zu nutzen.
Zum Thema
11.08.2010 Wirtschaftsförderungs-GmbH geht an den Start
24.08.2010
GZ-Konjunkturumfragen: Wirtschaftsbarometer für die Region
Kommentare
Die Kommentare geben nicht die Meinung der Zeitung wieder. Sie sind Einzelmeinungen der Leser, keine repräsentative Auswahl.
Prima, nach der "Wirtschaftsförderungsgesellschaft" wird jetzt auch noch ein "Projektbüro" für 2,4 Mio. € eingerichtet. Ich bin schon auf die nächste "Offensive für die strukturschwache Region" gespannt. So nutzt man geschickt die Krise des Harzes für die Bedienung der eigene Klientel. Hauptsache im Harz kommt kein Geld an.
Diesen Kommentar der Redaktion melden
Als ich die Überschrift gelesen hatte, war ich zunächst sehr begeistert und habe von Unterstützung die Harzer Wirtschaft oder den Tourismus geträumt. Den Artikel musste ich dann 2 x lesen, weil ich nicht geglaubt habe, was ich da gelesen hatte. Mir fällt gar kein Wort ein, diese Unglaublichkeit zu beschreiben. McKinsey betreibt feinste Lobby-Arbeit und kassiert für die - bekannterweise - zweifelhafte Arbeit seiner Berater mal wieder Mios. Nur dafür, dass man hinterher zu einem Ergebnis kommt, dass ohnehin schon jeder wusste: Der Harz ist strukturschwach und braucht Unterstützung. Dazu noch 3 Mitarbeiter, die von Steuergelder bezahlt werden, die für die McKinseys die Aktentaschen tragen und die Excel-Tabellen ausfüllen dürfen. Alte Bauernweisheit: DIE SAU WIRD NICHT VOM WIEGEN FETT ! Schlimmer als McKinsey und ähnliche ist nur die sogenannte Bertelsmann-"Stiftung" mit Ihren teuer bezahlten Studien. Das ist einfach nur KRANK - und so was liest man am frühen Morgen.
Diesen Kommentar der Redaktion melden
Wir helfen dem Patienten, indem wir ihm sagen, dass er krank ist.
Diesen Kommentar der Redaktion melden
Ok, eine gute DIAGNOSE hat einem kranken Patienten ja auch noch nie geschadet, aber in Sachen Verhältnismäßigkeit zwischen Kosten für Diagnose und anschließender "Therapie" hege ich jetzt schon mal meine Zweifel. 2,4 Mio. kostet die Berartung, da wird für eine spätere Umsetzung von Maßnahmen ja nicht mehr viel übrig bleiben. - Wenn denn überhaupt irgendwelche Sinnvollen Maßnahmen oder Notwendigkeiten erkannt und abgeleitet werden. In der Regel bekommt man von solchen Beratern ja nur ein paar Schulbuch-Ableitungen und Diagramme als Alibi für die geleistete Arbeit; praktischer Nutzen meist null. - Aber wir sollen ja nicht immer so pessimistisch sein, gell... (ändern können wir das sowieso nicht mehr).
Diesen Kommentar der Redaktion melden
Na, zumindest 5 Leute haben ja erst mal einen sicheren Arbeitsplatz durch diese hervorragende Arbeitsbeschaffungsmassnahme für unterbeschäftigte Betriebswirtschafter. Da werden also 2,4 Mio € für insgesamt 5 Leute innerhalb von 16 Monaten ausgegeben, was einem Monatsdurchschnitt von 30.000 € pro Person pro Monat entspricht! Ich hätt´s auch für 20.000 getan!
Diesen Kommentar der Redaktion melden
Weitere Artikel aus dieser Rubrik
- Heizöl läuft wie geschmiert
- Landräte wollen bei Förderpolitik mitreden
- Weitere Welterbe-Runde: Findungskommission gibt noch keine Empfehlung ab
- Neues Sonderwertzeichen: Der Harz ist eine Marke
- Behördenzwist um stornierte Abschiebung aus dem Harz
- Nabu strengt Verfahren gegen Kreis Goslar an
- Tote aus Thale: Polizei sucht Zeugen
- Entschuldung für den Landkreis Goslar genehmigt
- Fusionen: Landkreise entscheiden mit - Innenministerium korrigiert sich
- Ausweisung vorerst ausgesetzt: Hoffnung für Familie Memisevic
- Vier Menschen bei Wohnungsbrand in Clausthal-Zellerfeld verletzt
- Goslar: Politik macht sich für kreisübergreifende Wirtschaftsförderung stark
- Oberharzer Weißwasserbrücke: Vollsperrung nun für Dienstag geplant
- Bürgerverein für Wildemanner „Bergstadthaus“ steht kurz vor Gründung
- Haftstrafe für Angriff auf Goslarer Disco-Ordner
Nachrichten aus der Region
Meist gelesen










