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Immobiliengesellschaft Wobau meldet Millionen-Verlust
Von Wohnungen in der Altdammer Straße in Oker hat sich die Wobau bereits getrennt. Weitere Verkäufe sind geplant. Foto: Archiv
WOLFENBÜTTEL/HARZ. Die Wolfenbütteler Baugesellschaft (Wobau) wird voraussichtlich noch einige Jahre ein Sanierungsfall bleiben. Der Geschäftsbericht 2009 weist einen deutlichen Fehlbetrag von 12 Millionen Euro aus.
Bereits 2008 wies die Wobau, die von 3.500 Wohnungen 400 in Oker und Bad Harzburg besitzt, einen Fehlbetrag aus. Er betrug 600.000 Euro. Den deutlichen Anstieg erklärt Geschäftsführer Markus Hering mit Rückstellungen für künftige Aufgaben.
Hering sagte nach der Gesellschafterversammlung: „Der Fehlbetrag resultiert daraus, dass wir investieren müssen.“ Bis die Gesellschaft aus den roten Zahlen heraus ist, werden noch einige Jahre vergehen. Aber er erkenne „ein klares Potenzial“. Hering sieht sich in der Saniererrolle, seine Aufgabe sieht er darin, das Unternehmen zu reorganisieren, also umzubauen.
Viele der Wohnungen müssen saniert werden, ein Teil des Bestands im Landkreis Goslar gilt gar als städtebaulicher Schandfleck. Daraus resultieren niedrige Mieten. Zudem drückt eine Leerstandsquote von 15 Prozent auf die Bilanz.
Gedruckte GZ: Wie weitere Daten zur Geschäftssituation aussehen, lesen Sie in der Samstag-Ausgabe.
Kommentare
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Kann ich irgendwie gar nicht verstehen, dass in den WoBau Immobilien keiner wohnen möchte. Sind doch "schnieke"! Da wurde wohl in den vergangenen Jahrzehnten nur die Kohle aus den Mieteinnahmen abgezogen und versäumt ständig instand zu halten, zu sanieren und zu reparieren. Und wenn das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen ist hilft auch kein Heulen mehr. Auf mein Mitleid brauchst Du nicht hoffen, WoBau. Klares Missmanagement!!!
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Hallo YetiF, ich habe Mitleid mit dem Miß-Management der WoBau. Das schenke ich denen. Sich Neid zu erarbeiten, haben die ja nicht geschafft.
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