Region Harz

Im Südharz erfolgreich: Busse mit Fahrradträgern

29.07.2010

Im Südharz erfolgreich: Busse mit Fahrradträgern

HARZ. Im Sommer hat das Fahrrad Saison. Leidig ist nur, dass der Harz zwar eine einmalig schöne Landschaft bietet, dank seiner Berge aber auch ganz schön in die Beine geht. Der Südharzer Verkehrsbetrieb Q-Bus setzt deshalb auf eine Erfindung, die im Norden eher weniger gut ankommt: Fahrradbusse.

Bei diesen wird ein Gepäckträger befestigt, in denen die Drahtesel eingehängt werden können. Der Vorteil: Die Radbusse können bis zu acht Räder transportieren, so dass auch Kleingruppen an Wochenenden zwischen den Endstationen Rieder und Aschersleben bequem ans Ziel kommen.

„Grundsätzlich können in unseren Bussen auch Räder auf den Kinderwagenplätzen mitgenommen werden. Aber der Platz ist natürlich recht begrenzt. Kinderwagen haben schließlich ein Vorrecht“, sagt Peter Gaschler vom Verkehrs-Unternehmen Regionalbus Braunschweig (RBB), das einen Großteil des Nordharzer Busliniennetzes abdeckt. Anders als im Südharz habe der RBB den Einsatz von Fahrradbussen vor Jahren eingestellt, weil es sich nicht mehr gelohnt habe. Lediglich zwischen Herzberg und St. Andreasberg verkehre in den Sommermonaten Mai bis Oktober noch eine Fahrradbuslinie des Zweckverbandes Verkehrsverbund Südniedersachsen (ZVSN), mit dem das RBB-Unternehmen kooperiere.

„Die Auslastung ist unterschiedlich, das hängt auch immer vom Wetter ab“, meint Ulrich Peter vom ZVSN. „Aufwärts wird das Angebot aber gerne in Anspruch genommen.“ Wer zu mehreren unterwegs ist, sollte aber vorab bei den Betreibern Bescheid sagen. „Kleineren Gruppen kann dann gerne ein Platz freigehalten werden“, sagt Peter.

Der Preis für die Mitnahme von Fahrrädern entspricht dem eines Einzeltickets für die Tarif-Zone I (1,80 Euro) bei den RBB-Bussen, in den Q-Bussen ist die Mitnahme der Drahtesel kostenlos.

Gedruckte GZ: Welches Ausflugsziel Sie mit dem Fahrradbus besonders günstig erreichen können, lesen Sie in der Freitag-Ausgabe.

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Kommentare

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Weidemeier schrieb am 29.07.2010 21:12

Linie 450 Herzberg/St.A/berg. Sinnvoll wäre eine Weiterführung in den Oberharz/Oderteich/Bruchberg, nd die Fahrer der Linie würden durch Ausgabe der Fahradscheine die Statistik aufbessern. Aber dies ist enigen derF. zu viel. Der Rest wundert sich auch über die kastriert Linie.

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