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Region Harz
Wasserregal: Harzer warten auf das Unesco-Ergebnis
Foto: Harzwasserwerke
HARZ. Das Zittern um den Harzer Welterbe-Antrag geht weiter: Bereits seit fünf Tagen sitzt das Unesco-Kommitee in Brasiliens Hauptstadt über den insgesamt 32 Anträgen. Für Deutschland ist die „Oberharzer Wasserwirtschaft“ im Rennen.
Eine Entscheidung soll dieses Wochenende fallen. Wegen der Zeitverschiebung sei mit der Bekanntgabe jedoch frühestens am Samstag-Abend ab 18 Uhr deutscher Zeit zu rechnen, teilte der Pressesprecher der Deutschen Unesco-Kommission, Dieter Offenhäußer, mit.
Auf dem Weg zum 34. deutschen Welterbe musste die Bundesrepublik zunächst einen Tiefschlag hinnehmen: So forderte das Unesco-Kommitee eine Nachbesserung des Managementplans für das „Welterbemuseum Harz“, einen Verbund von mehreren Museen, in den die neue Welterbestätte nach einem positiven Beschluss eingegliedert werden soll.
Ein Grund, um noch nicht in Jubelstimmung zu verfallen? Oder kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken? Die Goslarsche Zeitung hat Persönlichkeiten der Region, die der Unesco-Entscheidung mit Spannung entgegen fiebern, um ihre Meinung zur Chancenaussicht des deutschen Welterbeantrags gebeten.
Renke Droste, Geschäftsführer der Harzwasserwerke (HWW) meint „Nachdem, was ich so höre, sind die Chancen gut. Ich persönlich würde sogar sagen, sie sind sehr gut. Schon deswegen, weil das Gutachten der Icomos ausgesprochen positiv ausgefallen ist. Es gab nur deswegen ein paar Irritationen, weil die Unesco darauf hingewiesen hat, dass es einen gemeinsamen Managementplan geben sollte.“
Gedruckte GZ: Die Meinungen der anderen Befragten sowie die Information darüber, welche Konkurrenten im Rennen sind, finden Sie in der Freitag-Ausgabe.
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