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Region Harz
Nach Loveparade-Unglück: Sicherheit für Großveranstaltungen der Region
GOSLAR. Die Veranstaltungen sind kleiner als die Loveparade, dennoch machen sich die Festorganisatoren des Goslarer Altstadtfests und des Salz-und Lichterfests in Bad Harzburg bereits weit im Voraus Gedanken um die Sicherheitsvorkehrungen.
„Dieses Thema bewegt uns seit Jahren“, meint Michael Bitter, Geschäftsführer der Goslar Marketing GmbH (GMG), die das Altstadtfest organisiert. Durch eine Ausdehnung des Festes auf einen relativ großen Raum mit vielen freien Zugängen sei die Ausgangssituation aber eine viel bessere als die in Duisburg.
Generell werde vor jeder Veranstaltung immer ein Sicherheitskonzept in Zusammenarbeit mit der Polizei, Feuerwehr und dem Ordnungsamt erstellt, erklären Bitter, wie auch der Veranstalter des Salz- und Lichterfestes, Maik Herrmann.
Nach den Erfahrungen aus dem Jahr 2007, als Schaulustige den Sicherheitskräften den Weg versperrten, nachdem ein Mann in die Radau gefallen war, habe man die Sicherheitsvorkehrungen geändert, heißt es vonseiten des Stadtmarketings Bad Harzburg: Bei dem Fest, zu dem in diesem Jahr rund 50.000 Menschen erwartet werden, seien nun stets feste Einsatzkräfte vor Ort und die Zugangswege zwischen den Buden auf mindestens 3,5 Meter Breite festgelegt. Die Anzahl der Polizeikräfte, die dort im Einsatz sein werden, werde in den nächsten Tagen festgelegt.
„Das hängt immer von der Örtlichkeit, den zu erwartenden Besuchern und dem Anlass ab“, erklärt Sigurd Breustedt von der Polizeiinspektion Goslar. Zur Konfliktaufklärung und Ortung würden häufig auch Zivilbeamte eingesetzt. Vielfach helfe es aber schon, wenn die Polizei ganz offen Präsenz zeige.
Gedruckte GZ: Wie die Altstadt-Organisatoren den Festverlauf durch die Musikauswahl beeinflussen wollen, lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe.
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