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Region Harz
Verwaltungsrat genehmigt Investitionen: Rettungsdienst rüstet nach
GOSLAR. Der Rettungsdienst rüstet nach: Der Verwaltungsrat der Kreiswirtschaftsbetriebe (KWB) hat sich ohne größere Diskussionen für Investitionen ausgesprochen. Das Unternehmen will zwei Rettungswagen beschaffen und fünf Mitarbeiter einstellen, Rettungsassistenten und Sanitäter.
Die Investitionen sollen dazu dienen, die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten und in Notfällen rechtzeitig die Einsatzorte zu erreichen. Ein Anfang dieses Jahres in Auftrag gegebenes Gutachten, das dem Verwaltungsrat am Mittwoch vorgestellt wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass die Region durch die fünf Rettungswachen im Landkreis Goslar nur „fast vollständig“ nach den gesetzlichen Vorschriften versorgt wird.
Für den Fall, dass sich mehrere Fahrzeuge im Einsatz befinden und ein weiterer Notruf in der Rettungsleitstelle eingeht, sollen Vorkehrungen getroffen werden. Investiert werden müsse zudem, weil die Einsätze in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen seien, wie Stephan Manke, Vorsitzender des Verwaltungsrates, sagt. Die Investitionen – ein Fahrzeug kostet inklusive Ausstattung rund 130.000 Euro – müssen in den Bedarfsplan aufgenommen werden.
Dieser wird mit den Krankenkassen abgestimmt, die die zusätzlichen Kosten erstatten sollen. „Das Gutachten bietet eine sichere Grundlage für die Verhandlungen“, meint Manke. Die Aufstockung sei daher „gut begründet“.
Kommentare
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Es ist schon wirklich schade, dass Herr Stade nicht in der Lage ist, die Wahrheit zu schreiben. Die Investitionen wurden nicht beschlossen, um die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten, sondern um eine über die gesetzlichen Vorschriften hinaus verbesserte Versorgung im Landkreis Goslar sicherzustellen.
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Na das ist doch wohl der Hauptspaß der Woche, den der Herr Sommerfeld-Rodewald da gerade gebracht hat... Der Landkreis Goslar bringt eine Leistung, die ÜBER die gesetzlichen Forderungen hinausgeht ? Und dann auch noch freiwillig ?... und auch noch zum Besten seiner Einwohner ??? Selten so gelacht !!! Mmmmuuuuuharrharrharrr !!!!
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Ich glaube auch, dass da etwas nicht stimmt. Nun ist der Landkreis "fast (!) vollständig" nach den gesetzlichen Bestimmungen versorgt. Ohne Diskussionen Geld bewilligt, da hat wohl jemand dem Landkreis die Daumenschrauben angelegt. Keine Behörde gibt mehr Geld aus als vom Gesetz gefordert. Das könnte nämlich nachher bei der Revision unangenehme Fragen aufwerfen. Aber gerade für den Rettungsdienst möchte ich eine Lanze brechen.Wir haben persönlich erfahren , dass wir sehr gut versorgt sind. Nach Alarmierung hat es nur 7 Minuten gedauert bis das Fahrzeug vor dem Haus stand. Das hängt aber wohl auch sehr stark vom Wohnort ab.
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harzfreund, in der Regel sind die Männer und Frauen des Rettungsdienstes auch schnell vor Ort , keine Frage . Wenn aber alles Fahrzeuge im Einsatz sind kann es für nachfolgende einsätze durchaus schon mal eng werden . ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten kann schon allein ein NEF ( Notarzteinsatzfahrzeug ) und mehrere Rettungs- und Krankentransportwagen für längere Zeit binden . ein Unfall mit dem Einsatzstichwort " MAV " ( Massen Anfall Verletzter ) würde den Rettungsdienst schon völlig überfordern . Gut , dafür gibt es die SEG´s ( Schnelleinsatzgruppen ) der Hilfsorganisationen . Bei extremer auslastung müßte viel mehr auf ehrenamtliches personal und fahrzeuge zugegriffen werden . aber das ist ja auch eine Kostenfrage bzw. Einnahmequelle für den Landkreis und da gibt man nicht so gerne einfach Transporte ab. Rettungsdienst und Krankentransport sind zwar eine Dienstleistung . Es wird damit aber auch schlichtweg Geld verdient .
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