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Region Harz
Asklepios-Konzern meldet Erfolgszahlen für seine Kliniken
Der Asklepios-Standort in Goslar gehört zu den 130 Kliniken und sozialen Einrichtungen des Konzerns. Archivfoto: Schenk
HAMBURG/HARZ. Der Asklepios-Konzern, der im Landkreis Goslar vier Kliniken betreibt, setzt seinen wirtschaftlichen Aufschwung fort. Nach einem Umsatz- und Ergebnisrekord 2009 meldet die Gruppe eine Steigerung der Zahlen auch für das erste Quartal 2010. Der Umsatz sei um 6,5 Prozent auf 563 Millionen Euro gewachsen.
Ob die positiven Meldungen im Harz mit Zufriedenheit aufgenommen werden? Vor wenigen Wochen war Geschäftsführer Dr. Robert Riefenstahl entlassen worden. Klinikleiter Ulrich Gnauck kündigte daraufhin unter anderem Einsparungen an und sprach von „wirtschaftlichen Problemen“ – offenbar bleiben die Harzkliniken hinter den Konzernzahlen zurück. Die Kommunalpolitik geriet in Sorge, mehrere Kreistagsfraktionen haben das Gespräch mit der Klinikleitung und Vertretern des Konzerns gesucht.
Zu Asklepios gehören im Landkreis Goslar die Harzkliniken in Goslar, Bad Harzburg und Clausthal-Zellerfeld sowie die Schildautalkliniken in Seesen. Der Konzern betreibt in Deutschland rund 130 Kliniken und soziale Einrichtungen.
Er kommt nach eigenen Angaben auf einen Marktanteil von 20 Prozent und zählt sich zu den drei größten privaten Klinikbetreibern in Deutschland. Als Grund für das Wachstum gibt Asklepios neue medizinische Angebote, eine verbesserte Belegungssteuerung und leistungsgerechte Vergütungsvereinbarungen an.
Der letzte Punkt dürfte die Belegschaftsvertretung aufhorchen lassen. Die Gewerkschaft Verdi hatte für die Harzkliniken die Forderung nach „auf das Haus abgestimmte tarifliche Lösungen“ zurückgewiesen.
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