Region Harz

Stromtrasse durch den Nordharz bleibt im Rennen

10.03.2010
Von Ralf Blasig

NORDHARZ. Mit fünf möglichen Trassenverläufen ohne bevorzugte Variante geht die Firma Transpower in das Raumordnungsverfahren für die umstrittene Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar. Das bestätigte am Mittwoch die Regierungsvertretung in Braunschweig. Damit steht auch ein Trassenverlauf durch Nordharz-Kommunen weiterhin zur Debatte.

Da Transpower keine Vorzugsstrecke benennt, soll offenbar das Land Niedersachsen über den Verlauf der Leitung entscheiden. Bürger und Politiker im Vorharz wehren sich vor allem gegen den östlichen der fünf Korridore, der sich bei Ringelheim wiederum in zwei Varianten teilt. Beide verlaufen über das Gebiet der Samtgemeinde Lutter, eine der Strecken streift zudem den Ortsrand von Upen in der Gemeinde Liebenburg.

Zu den Forderungen aus dem Nordharz gehört eine grundsätzliche Erdverkabelung der Leitung. Nach Angaben des CDU-Landtagsabgeordneten Rudolf Götz jedoch „werden im ersten Schritt nur Varianten in Form der Freileitung vorgeschlagen“. Das habe sich bei einem Treffen auf Einladung von Transpower gezeigt. Die Firma selbst hält sich in dieser Frage bedeckt: Über eine Verkabelung werde erst im Zuge des Raumordnungsverfahrens entschieden, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

drucken versenden Leserbrief schreiben